MULTICHART Kursabfrage: (Name oder WKN)

Roche hofft auf weltweite Zulassung von Brustkrebsmittel Pertuzumab

Fr, 15.07.1109:57

Roche hofft auf weltweite Zulassung von Brustkrebsmittel Pertuzumab

BASEL (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Roche hofft nach vielversprechenden Studiendaten für sein Mittel Pertuzumab zur Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs auf die weltweite Zulassung. In einer Phase-III-Studie habe der Wirkstoff seine Ziele erreicht, wie der Schweizer Novartis-Konkurrent am Freitag am Firmensitz in Basel mitteilte. Noch in diesem Jahr sollen die Ergebnisse den Gesundheitsbehörden weltweit zur Zulassung vorgelegt werden. Pertuzumab soll in Kombination mit Herceptin und Docetaxel zum Einsatz kommen.

An der Börse und bei Analysten kam die Nachricht gut an: Die im Schweizer Leitindex SMI notierten Roche-Titel legten in den ersten Handelsminuten um 0,7 Prozent auf 136,90 Schweizer Franken zu, während der Gesamtmarkt nachgab. Pertuzumab schaffe Mehrwert für das Brustkrebsgeschäft von Roche, da es die Wirksamkeit von Therapien zusätzlich zum Standardmedikament Herceptin erhöhe, schrieb die Bank Vontobel. Deren Analysten trauen dem Mittel einen jährlichen Spitzenumsatz von 1,5 Milliarden Schweizer Franken und eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 40 Prozent zu. Erwartet wird, dass die Daten am 11. Dezember auf der Tagung 'Breast Cancer Symposium' in San Antonio vorgelegt werden.

Die Teilnehmer der Studie hätten eine Kombination von Pertuzumab und Herceptin (Trastuzumab) und eine Chemotherapie mit Docetaxel oder nur Herceptin und Docetaxel erhalten, teilte Roche weiter mit. Bei Patienten welche mit Pertuzumab behandelt wurden, sei die Zeitspanne ohne ein Fortschreiten der Krankheit (progressionsfreies Überleben) signifikant länger gewesen als bei denen, die kein Pertuzumab erhalten hätten.

Roche ist im Gegensatz zu Konkurrenten wie dem französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis zwar weniger von Patentabläufen für umsatzstarke Medikamente betroffen, leidet wie die Wettbewerber aber unter den Sparbemühungen verschiedener Regierungen. Da käme ein neues Krebsmittel gerade recht. Im ersten Quartal war der Umsatz des Pharma- und Diagnostikkonzerns sowie der Erlös des wichtigen Krebsmittels Avastin hinter den Erwartungen des Marktes zurückgeblieben. Die Zahlen für die ersten sechs Monate werden am 21. Juli veröffentlicht./ep/mk/AWP/wiz

Quelle: dpa-AFX

Citigroup zur besten weltweit tätigen Bank gewählt!

Sa, 09.07.11 00:43

Citi wurde von der Fachzeitschrift Euromoney zur besten weltweit tätigen Bank im Bereich aufstrebende Märkte und zur besten globalen Transaktionsbank gekürt

Citi wurde von der Fachzeitschrift Euromoney im Rahmen der Euromoney Awards for Excellence 2011 des Magazins zur besten weltweit tätigen Bank im Bereich aufstrebende Märkte (Best Global Emerging Markets Bank) und zur besten globalen Transaktionsbank (Best Global Transaction Banking House) gekürt.


„Es ist eine große Ehre für uns, diese Anerkennung von Euromoney zu erhalten. Unser vorrangiges Ziel ist es, unseren Kunden dabei zu helfen, Erfolge im globalen Markt zu erzielen, indem sie das Gewinn- und Wachstumspotenzial aufstrebender Märkte nutzen. Das einzigartige internationale Netzwerk von Citi und seine Erfahrung vor Ort in über 100 Ländern sind strategische Stärken und wir tun alles dafür, dass unsere Kunden von diesen profitieren“, erklärte John Havens, CEO der Institutional Clients Group von Citi.


Francesco Vanni d‘Archirafi, der CEO von Global Transaction Services, Citi, merkte an: „Wir freuen uns, von Euromoney diese Auszeichnung als Anerkennung für unser Transaktionsdienstleistungsgeschäft zu erhalten. Unser Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, den Bedürfnissen unserer Kunden auf lokaler, regionaler und globaler Ebene, egal wo auf der Welt sie geschäftlich tätig sind. Indem wir uns auf die aufstrebenden Märkte, den Ausbau unseres Anteils am Budget unserer Kunden und ihrer weltweiten Lieferkettensysteme und die Ausschöpfung neuer Möglichkeiten in Städten mit digitalen Lösungen und unternehmensweiten Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit anderen Bereichen von City konzentrieren, werden wir weitere Absatzchancen nutzen, um unser Wachstum zu beschleunigen.“ Der Bereich Global Transaction Services von Citi wurde seit 1997 elfmal von Euromoney als der beste weltweit tätige Anbieter von Transaktionsdienstleistungen anerkannt.


Euromoney ist eine der weltweit führenden monatlich erscheinenden Finanzpublikationen mit dem Schwerpunkt auf dem Bankwesen. Die Awards for Excellence von Euromoney, die in diesem Jahr zum 20. Mal stattfanden, gehören auch heute zu den angesehensten Auszeichnungen in der Finanzdienstleistungsbranche. Die globalen Auszeichnungen wurden am 7. Juli auf einem Dinner in London verliehen. Die vollständige Liste der Preisträger wird in der Augustausgabe von Euromoney abgedruckt.



Über Citi

Citi, der führende, weltweit tätige Finanzdienstleister, betreut ca. 200 Millionen Kundenkonten und ist in mehr als 160 Ländern und Rechtsgebieten tätig. Citi stellt ein breites Spektrum von Finanzprodukten und -dienstleistungen, darunter Abwicklung von Bankgeschäften für Privat- und Firmenkunden, Verbraucherkredite, Investmentbanking, Wertpapiervermittlung, Transaktionsdienstleistungen und Vermögensverwaltung für Verbraucher, Unternehmen, Behörden und Einrichtungen bereit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.citigroup.com.



Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.



Citigroup Inc. New York Danielle Romero-Apsilos, 212-816 2264 danielle.romeroapsilos@citi.com oder London Jeffrey French, 44-207-500-8304 jeffrey.french@citi.com

Quelle: BUSINESS WIRE

Aixtron bekräftigt Jahresprognose - Nachfrage weiter hoch

Do, 28.04.1107:35

Aixtron bekräftigt Jahresprognose - Nachfrage weiter hoch

AACHEN (dpa-AFX) - Der auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierte Maschinenbauer Aixtron hat auch zum Jahresstart vom Boom der LED-Technik profitiert. Umsatz und Gewinn legten im ersten Quartal kräftig zu, Analysten hatten indes noch etwas größere Sprünge erwartet. 'Das erste Quartal 2011 war für viele Unternehmen geprägt von Herausforderungen. Wir sind daher sehr zufrieden, dass wir trotz dessen weiterhin eine hohe Nachfrage nach unseren Anlagen verzeichnen, und unsere im März gegebene Gesamtjahresprognose bestätigen zu können', sagte Vorstandschef Paul Hyland am Donnerstag in Aachen. Demnach rechnet der Vorstand für 2011 weiter mit einem Umsatz zwischen 800 und 900 Millionen Euro und einer EBIT-Marge von circa 35 Prozent.

Neben den Kunden in der Industrie und der Automobilbranche bestellen mittlerweile auch die Hersteller von LED-Hintergrundbeleuchtungseinheiten, wie sie bei Monitoren und Fernsehern immer stärkere Verbreitung finden, kräftig bei den Aachenern. Zudem berichtet der Vorstand über eine steigende Nachfrage aus der Beleuchtungsindustrie. Im Ergebnis wuchs das Auftragsbuch von Aixtron im ersten Quartal weiter an. Der Auftragseingang legte in den ersten drei Monaten um ein Viertel auf 210,3 Millionen Euro zu. Dabei entfiel mit knapp zwei Dritteln der Löwenanteil der neuen Aufträge auf die Maschinen der neuen Anlagengeneration.

Zwischen Januar und März stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel auf 205,4 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern erwirtschaftete das Unternehmen mit 74,9 Millionen Euro gar 61 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Die EBIT-Marge lag entsprechend bei 36 Prozent und damit 6 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Unter dem Strich blieben 52,3 Millionen Euro oder fast zwei Drittel mehr. Analysten hatten allerdings im Schnitt mit noch etwas stärkeren Zuwächsen gerechnet. Im Vergleich zum Schlussquartal des vergangenen Jahres waren die Umsatzerlöse zudem leicht rückläufig./stb/zb

Quelle: dpa-AFX

Geschäfte beim britischen Bezahlsender BSkyB laufen weiter gut

Do, 28.04.1108:42

Geschäfte beim britischen Bezahlsender BSkyB laufen weiter gut

LONDON (dpa-AFX) - Die Geschäfte des vor der Komplettübernahme durch den Medienmogul Rupert Murdoch stehenden britischen Bezahlsenders British Sky Broadcasting (BSkyB) laufen weiter glänzend. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 (Juni 2011) sei der Umsatz um 14 Prozent auf 4,83 Milliarden Pfund (rund 5,44 Mrd Euro) geklettert, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn legte um fast ein Viertel auf 790 Millionen Pfund zu. Trotz der deutlichen Zuwächse bleibt BSkyB mit Blick auf den Geschäftsverlauf des Kalenderjahres 2011 vorsichtig.

Der Sender gewann im vergangenen Quartal 51.000 neue Kunden und hat jetzt mehr als zehn Millionen Abonnenten. Zudem zog der durchschnittliche Umsatz pro Kunde an. Zu der möglichen Übernahme durch den US-amerikanischen Medienunternehmer Murdoch äußerte sich BSkyB am Donnerstag vorerst nicht. Nach Zugeständnissen Murdochs hatte die britische Regierung zuletzt grünes Licht für diesen Plan signalisiert. Jetzt ist der Medienmogul, der in Deutschland den Pay-TV-Sender Sky Deutschland - früher Premiere - kontrolliert, wieder am Zug. Er muss sein ursprüngliches Gebot deutlich aufbessern, da der Kurs seit Anfang Februar stark gestiegen ist./zb/ksb

Quelle: dpa-AFX

adidas kann Konzerngewinn 2010 mehr als verdoppeln

Mi, 02.03.1109:13

adidas kann Konzerngewinn 2010 mehr als verdoppeln

Herzogenaurach (aktiencheck.de AG) - Der Sportartikelhersteller adidas AG (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW) veröffentlichte am Mittwoch seine Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2010. Dabei wurde der Konzerngewinn bei einem deutlichen Umsatzzuwachs mehr als verdoppelt.

Den Angaben zufolge nahm der Konzernumsatz 2010 um 15 Prozent zu und erreichte 11,99 Mrd. Euro, wobei er im vierten Quartal mit 2,93 Mrd. Euro um 19 Prozent über dem Vorjahresniveau lag. Im Geschäftsjahr 2010 legte der Konzernumsatz aufgrund von Umsatzzuwächsen in den Segmenten Großhandel und Einzelhandel sowie in den Anderen Geschäftssegmenten währungsbereinigt um 9 Prozent zu.

Das Betriebsergebnis des Konzerns stieg um 76 Prozent auf 894 Mio. Euro, die operative Marge verbesserte sich um 2,6 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent. Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn belief sich auf 567 Mio. Euro (2009: 245 Mio. Euro). Infolgedessen betrug das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 2,71 Euro. Im Vorjahreszeitraum lag das unverwässerte Ergebnis je Aktie bei 1,25 Euro, das verwässerte Ergebnis je Aktie bei 1,22 Euro.

Die Bruttomarge des Konzerns wird im Jahr 2011 aller Voraussicht nach in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen und einen Wert zwischen 47,5 und 48,0 Prozent erreichen (2010: 47,8 Prozent). Die operative Marge des Konzerns wird voraussichtlich auf einen Wert zwischen 7,5 und 8,0 Prozent ansteigen. Das Ergebnis je Aktie dürfte um 10 bis 15 Prozent auf 2,98 bis 3,12 Euro zulegen.

Angesichts der starken Cashflow-Generierung im Jahr 2010 und der deutlich reduzierten Nettofinanzverbindlichkeiten beabsichtigt das Management, der Hauptversammlung am 12. Mai 2011 für das Geschäftsjahr 2010 eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie vorzuschlagen (2009: 0,35 Euro).

Die Aktie von adidas schloss gestern bei 46,52 Euro (+0,03 Prozent). (02.03.2011/ac/n/d)

Quelle: AKTIENCHECK.DE

Citigroup dürfte weltweite Präsenz überdurchschnittlich stark ausbauen

Mo, 28.02.11 12:39

Citigroup dürfte weltweite Präsenz überdurchschnittlich stark ausbauen

London (aktiencheck.de AG) - Jason M. Goldberg und Matthew J. Keating, Analysten von Barclays Capital, stufen die Aktie der Citigroup (ISIN US1729671016/ WKN 871904) mit "overweight" ein.

Nach der Durchsicht des 10-K-Formulars zum Geschäftsjahr 2010 sei man bei Barclays Capital der Auffassung, dass die Citigroup im laufenden Jahr ein moderates Wachstum im nordamerikanischen Privatkundengeschäft verbuchen werde. Vor allem für die zweite Jahreshälfte seien stärkere Zuwachsraten zu erwarten. Im internationalen Privatkundengeschäft sei für 2011 ein Anstieg der Kreditkosten zu erwarten, in dem sich auch das Wachstum des Portfolios widerspiegele. Insgesamt betrachtet sollte die Citigroup in der Lage sein, ihre weltweite Präsenz im Vergleich zu den US-amerikanischen Wettbewerbern überdurchschnittlich stark auszubauen.

Nach Berechnung von Barclays Capital werde die Citigroup für das laufende Jahr ein EPS von 0,40 USD ausweisen. Für 2011 kalkuliere man mit einer EPS-Steigerung auf 0,60 USD. Das Kursziel der Unternehmensaktie sehe man bei 6,00 USD. Den Ausblick für den Sektor stufe man als positiv ein.

Die Analysten von Barclays Capital vergeben für den Anteilschein der Citigroup das Rating "overweight". (Analyse vom 28.02.2011) (28.02.2011/ac/a/a)



Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

Quelle: AKTIENCHECK.DE

DAX schloss auf höchstem Stand seit Mai 2008

Mi, 02.02.1111:33

DAX schloss auf höchstem Stand seit Mai 2008

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Positiv aufgenommene Unternehmensdaten sowie eine festere Wall Street ließen den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) auf dem höchsten Stand seit Mai 2008 schließen, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "AnlageFlash".

Die Papiere der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) seien nach überraschend vorgelegten Eckdaten am Vorabend um 1,6% gestiegen. Der Gewinn des Brachenprimus habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal mit 600 Mio. EUR mehr als halbiert.

Infineon (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) (+1,3%) hätten nach Vorlage der Quartalszahlen vom überraschend hohen Gewinn sowie der Prognoseanhebung profitiert.

Die durchschnittliche Rendite börsennotierter Wertpapiere habe um 2 Stellen auf 2,89% angezogen. Der Euro sei von der EZB mit 1,3755 USD (nach 1,3692 USD) festgestellt worden. Aktuell stehe er bei 1,385 USD.

Der DAX dürfte trotz der gestrigen Aufschläge weiter freundlich tendieren. Die Börsen in Fernost hätten überwiegend freundlich geschlossen.

Im Fokus stehe heute der ADP-Arbeitsmarktbericht, der als eine erste Indikation für den umfassenden monatlichen Arbeitsmarktbericht gelte. (02.02.2011/ac/a/m)



Quelle: AKTIENCHECK.DE

Continental will 2011 weltweit 1.500 Nachwuchskräfte einstellen

Mi, 02.02.1111:20

Continental will 2011 weltweit 1.500 Nachwuchskräfte einstellen

Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Automobilzulieferer Continental AG (ISIN DE0005439004/ WKN 543900) setzt auch in 2011 auf frisches Wissen, neue Ideen und damit steigende Innovationskraft durch hoch qualifizierte Nachwuchskräfte und will weltweit rund 1.500 Nachwuchskräfte einstellen.

"In diesem Jahr planen wir weltweit rund 1.500 Hochschulabsolventen und Young Professionals einzustellen, darunter etwa 400 in Deutschland", sagte Continental-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente am Dienstag in Hannover. Der Automobilzulieferer rekrutiere den Angaben zufolge vor allem Ingenieure und Naturwissenschaftler, aber auch Wirtschaftswissenschaftler, Juristen und Geisteswissenschaftler.

"Die Continental setzt als internationaler Automobilzulieferer auf hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die individuelle und nachhaltige Mobilität der Zukunft mitgestalten wollen. Bei Continental warten neben attraktiven Aufgaben mit einer internationalen Perspektive, flachen Hierarchien und individuellen Weiterentwicklungsmöglichkeiten, eine Vielfalt der Technologien und Chancen für Naturwissenschaftler, Ingenieure, BWLer und Quereinsteiger", betonte Wente.

Continental beschäftigt eigenen Angaben zufolge rund 30.000 Ingenieure im Bereich Produktion sowie Forschung und Entwicklung. Von den weltweit knapp 1.500 Neueinstellungen werden rund 1.200 aus dem Ingenieurbereich kommen - 300 aus dem kaufmännischen Sektor.

Die Aktie von Continental notiert aktuell mit einem Plus von 1,01 Prozent bei 59,11 Euro. (02.02.2011/ac/n/d)

Quelle: AKTIENCHECK.DE

Citigroup enttäuscht zum Jahresende

Di, 18.01.11 17:15

ROUNDUP: Citigroup enttäuscht zum Jahresende

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Erholung der vom Staat geretteten US-Großbank Citigroup gerät ins Stocken. Im Schlussquartal 2010 verdiente die Citigroup unter dem Strich gerade noch 1,3 Milliarden Dollar. 'Es war ein schwaches Quartal', sagte ein Analyst in einer ersten Einschätzung. Er und seine Kollegen hatten mit fast dem doppelten Gewinn gerechnet. Die Aktie fiel am Dienstag im New Yorker Handel um 5 Prozent.

Die Börsianer störten sich vor allem am schwachen Wachstum in den Boom-Regionen Lateinamerika und Asien. Zudem musste die Citigroup weiterhin viel Geld für faule Kredite zurücklegen. Der Glanzgewinn des Jahresbeginns 2010 von 4,4 Milliarden Dollar liegt mittlerweile in weiter Ferne.

PANDIT: 'UNSERE STRATEGIE GEHT AUF'

Im Gesamtjahr summierte sich der Gewinn auf unter dem Strich 10,6 Milliarden Dollar. 2009 war noch ein herber Verlust angefallen. Alleine im Schlussquartal verlor die Bank damals 7,6 Milliarden Dollar. Firmenchef Vikram Pandit zeigte sich angesichts dessen zufrieden mit dem Erreichten: 'Unsere Strategie geht auf.'

Pandit hatte die Citigroup nach ihrem Beinahe-Kollaps in der Finanzkrise neu sortiert und im Wesentlichen auf das klassische Bankgeschäft zurechtgestutzt. Er verkaufte allzu risikoreiche Geschäftszweige oder machte sie dicht. Dadurch ist die Bank deutlich geschrumpft. Aus dem deutschen Privatkundengeschäft hat sich die Citigroup schon länger zurückgezogen: Die einstige Citibank ist in französischen Händen und firmiert mittlerweile unter Targobank.

Die Citigroup sah auch deshalb blass aus, weil der Branchenprimus JPMorgan die Messlatte hochgelegt hatte. JPMorgan hatte im Schlussquartal satte 4,8 Milliarden Dollar verdient. Dem Rivalen war es vor allem gelungen, die Kreditausfälle drastisch einzudämmen. Statt wie bei JPMorgan um 66 Prozent schrumpften die Kosten für die säumigen Schulder bei der Citigroup aber nur um 41 Prozent auf immer noch stattliche 4,8 Milliarden Dollar.

HINTERGRUND

Die Citigroup galt einst als der Stolz der New Yorker Finanzwelt und war eines der größten Geldhäuser weltweit. In der Finanzkrise musste der Steuerzahler das Wall-Street-Haus aber mit insgesamt 45 Milliarden Dollar stützen. Die Bank hatte sich wie so viele Konkurrenten am US-Hypothekenmarkt verhoben. Im Dezember hat sich der Staat komplett zurückgezogen und auch seine letzten Aktien verkauft.

Der Zahlenreigen bei den US-Banken geht nun in rascher Folge weiter: An diesem Mittwoch und Donnerstag legen Goldman Sachs und Morgan Stanley ihre Bilanzen vor, am Freitag folgt die Bank of America ./das/DP/he

Quelle: dpa-AFX

Dow steigt auf höchsten Stand seit Juni 2008

Di, 18.01.11 22:32

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow steigt auf höchsten Stand seit Juni 2008

NEW YORK (dpa-AFX) Der US-Aktienmarkt hat am Dienstag nach einem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende mit Gewinnen geschlossen. Der Leitindex Dow Jones schaffte es auf den höchsten Stand seit Juni 2008. Börsianer verwiesen auf weiterhin positive Erwartungen für die Konjunkturentwicklung sowie die laufende Berichtssaison. Schwache Zahlen etwa der Citigroup und negative Nachrichten von Apple hatten lediglich im frühen Handel etwas auf die Stimmung gedrückt. Per saldo uninspirierende Konjunkturdaten hatten keinen erkennbaren Kurseinfluss.

Der schon zu Beginn freundliche Dow Jones Industrial baute seine Gewinne im Tagesverlauf aus. Er schloss mit einem Plus von 0,43 Prozent bei 11.837,93 Punkten. Die anderen Indizes schafften es nach einem verhaltenen Anfangsgeschäft ebenfalls ins Plus. Der breit gefasste S&P-500-Index verabschiedete sich um 0,14 Prozent höher bei 1.295,02 Punkten. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der umfassende Composite Index um 0,38 Prozent auf 2.765,85 Punkte, und der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,23 Prozent auf 2.328,79 Punkte.

AUSZEIT VON STEVE JOBS BELASTET APPLE

Die Aktien von Apple sackten um 2,13 Prozent auf 341,06 US-Dollar ab, nachdem Konzernchef Steve Jobs am Vortag eine krankheitsbedingte Auszeit angekündigt hatte. Ein Analyst betonte, die Bedeutung der Person Steve Jobs für den Hersteller von iPhone, iPad und Co. sei nicht hoch genug einzuschätzen, insbesondere was die Entwicklung neuer Produkte angehe. Die US-Investmentbank Bernstein bemängelte, dass Apple nur wenige Informationen zum Gesundheitszustand von Jobs öffentlich gemacht habe. Das frustriere Anleger. Ein sinkender Apple-Kurs stelle jedoch auch eine gute Kaufgelegenheit dar. Das Unternehmen wollte nach Handelsschluss zudem noch seine Zahlen zum vierten Quartal vorlegen.

Bereits vor dem Handelsstart hatte die Citigroup enttäuschende Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt, was die Aktien mit satten 6,43 Prozent auf 4,80 Dollar ins Minus drückte. Die Einnahmen der US-Bank waren mit 18,37 Milliarden Dollar unter den Erwartungen geblieben. Ähnlich sah es beim Gewinn je Aktie im vierten Quartal aus: Er lag mit vier Cent nur halb so hoch wie vom Markt erhofft. Dies belastete auch andere Bankentitel: Bank of America waren mit minus 1,64 Prozent auf 15,00 Dollar zweitschwächster Wert im Dow, und JPMorgan gaben um 0,36 Prozent auf 44,75 Dollar nach. Morgan Stanley büßten 0,79 Prozent auf 28,75 Dollar ein.

DELTA AIR LINES ENTTÄUSCHT MIT ZAHLEN

Delta Air Lines sorgte mit seinem Quartalsgewinn ebenfalls für Ernüchterung. Dieser war wegen höherer Treibstoffpreise und Reparaturkosten für Flugzeuge unter den Erwartungen des Marktes geblieben. Von einem Analysten hieß es zudem, es gebe Sorgen über weiter steigende Ölpreise, gegen die die Fluggesellschaften machtlos seien. Die Titel büßten 8,24 Prozent auf 11,70 Dollar ein. Erst nach der Schlussglocke an der Wall Street legte der Computerkonzern IBM seine Resultate vor.

Die Boeing-Papiere gewannen indes ungeachtet der abermals aufgeschobenen Auslieferung des Langstrecken-Jets 787 'Dreamliner' 3,43 Prozent auf 72,47 Dollar und waren damit Spitzenreiter im Dow. Der US-Hersteller gab bekannt, dass sich die Erstauslieferung auf das dritte Quartal verschiebt. Das ist mehr als drei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Börsianer hatte allerdings schon lange mit der neuerlichen Verzögerung gerechnet - lediglich über deren Ausmaß waren die Erwartungen auseinander gegangen. Ein Experte äußerte sich erleichtert und ging davon aus, dass die Mitteilung auch einige Sorgen der Anleger zerstreuen sollte.

Kursaufschläge gab es auch bei den Aktien des Baumaschinen-Herstellers Caterpillar sowie der schwer gewichteten Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron . Die Titel des Aluminiumkonzerns Alcoa gewannen nach Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Kooperation mit China Power Investment 1,88 Prozent auf 16,27 Dollar./gl/stw

Quelle: dpa-AFX

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