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Griechischer Finanzminister wirbt bei Investoren um Vertrauen

Do, 16.09.1018:36

Griechischer Finanzminister wirbt bei Investoren um Vertrauen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou hat bei Investoren in London, Paris und Frankfurt die Werbetrommel für sein Land kräftig gerührt. Einen Staatsbankrott seines Landes schloss er dabei aus. 'Eine Umschuldung wird es nicht geben', sagte Papakonstantinou am Donnerstag in Frankfurt. Wenn Griechenland seine Schulden restrukturieren müsste, so hätte dies weitreichende Folgen für die gesamte Eurozone. Bei den Veranstaltungen mit Investoren wurde der Minister von Vertretern der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) begleitet.

Der IWF und die EU hatten Anfang Mai ein Rettungspaket für Griechenland auf den Weg gebracht, das insgesamt 110 Milliarden Euro über drei Jahre umfasst. Als Gegenleistung verpflichtete sich Griechenland zu einer beispiellosen Senkung des Haushaltsdefizits von annähernd 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2009 und zu strukturellen Reformen. Das Programm sei 'sehr stark' gestartet, sagte Papakonstantinou. In vielen wesentlichen Punkten mache Griechenland größere Fortschritte als vorgeschrieben. Das Programm werde 'bis aufs Kleinste' umgesetzt. Mit dem dadurch aufgebauten Vertrauen solle das Land wieder Zugang zu den Kapitalmärkten erhalten.

'Wir können bis ins Jahr 2012 vom Markt weg bleiben', sagte Papakonstantinou mit Blick auf das umfangreiche Paket von IWF und EU. Sein Land wolle aber früher an die Märkte zurück, möglicherweise noch im Laufe des kommenden Jahres. Entscheidend seien aber die Marktbedingungen. Griechenland muss nach wie vor deutlich höhere Zinsen für seine Schulden zahlen als der sichere Schuldner Deutschland. Von den Rekordständen haben sich die sogenannten Risikoaufschläge aber inzwischen entfernt. Die Einschätzung an den Märkten sei von 'rein negativ' auf 'neutral' geschwenkt, sagte der Minister. Noch habe sich aus dieser abwartenden Haltung aber kein positives Urteil gebildet. Die kommenden Daten könnten zu einer positiven Änderung des Bildes beitragen. Ziel sei es Vertrauen zu schaffen./jha/she

Quelle: dpa-AFX

RIM verdient weiter gut mit BlackBerry-Handys

Do, 16.09.1023:50

ROUNDUP: RIM verdient weiter gut mit BlackBerry-Handys

NEW YORK (dpa-AFX) - BlackBerry-Smartphones bleiben ein gutes Geschäft. Der Gewinn des Anbieters Research In Motion (Research In Motion (RIM) ) sprang in den vergangenen drei Monaten im Jahresvergleich um gut zwei Drittel auf 796,7 Millionen Dollar hoch. Der Umsatz stieg in dem Ende August abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 31 Prozent auf 4,62 Milliarden Dollar. RIM gewann binnen drei Monaten 4,5 Millionen neue BlackBerry-Kunden. Insgesamt gibt es damit weltweit mehr als 50 Millionen BlackBerry-Nutzer, wie Research In Motion nach US- Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Die Ergebnisse fielen besser aus als erwartet. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zu.

Das Geschäft lief damit besser als von Marktexperten erwartet. Die Aktie sprang nachbörslich um gut acht Prozent hoch. Analysten hatten vor allem befürchtet, dass Probleme mit Regierungen in Indien und arabischen Ländern RIM deutlich gebremst haben könnten. Die Staaten fordern Zugriff auf verschlüsselte E-Mails der Nutzer in ihren Ländern, mit der Begründung, sonst könnten Terroristen die Handys für Anschläge nutzen. RIM stellt sich aber quer und entgegnet, das sei derzeit technisch gar nicht möglich. Zuletzt ist eine drohende Abschaltung des Dienstes in Indien für zunächst zwei Monate aufgeschoben worden.

Der Markt für Smartphones - Handys mit Computerfunktionen - wächst schnell und ist hart umkämpft. RIM ist die Nummer zwei der Smartphone-Anbieter hinter dem derzeit schwächelnden Nokia-Konzern. Der Rivale Apple mit seinem iPhone kommt aber immer näher und die Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android holen mit noch größeren Schritten auf. In ein paar Jahren, so schätzen Marktforscher, könnte Android an allen anderen System vorbeiziehen.

Zudem will Nokia nicht kampflos aufgeben und hofft, unter einem neuen Chef und mit neuen Geräten die Spitzenposition zu verteidigen. Auch der Software-Riese Microsoft bringt bald sein lange erwartetes neues Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 heraus, mit dem er verlorenes Terrain wieder gutmachen will.

In einigen Jahren, so schätzen Experten, werden mehr Smartphones als herkömmliche Handys verkauft. Die Geräte sind inzwischen eher Mini-Computer als Telefone. Den Möglichkeiten sind dank kleiner Zusatzprogramme, sogenannter Apps, kaum Grenzen gesetzt. So fungiert das Handy mit eingebautem GPS-Empfänger beispielsweise auch als Navigationsgerät.

Apple und größtenteils auch Google setzen auf einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen), während viele langjährige Blackberry-Kunden auf eine Tastatur schwören. RIM versucht, mit dem im August herausgebrachten Torch 9800 das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Das Torch hat einen Touchscreen und zusätzlich zum Ausschieben die bekannte Blackberry-Tastatur. Doch Analysten sind bei dem Gerät bisher skeptisch. RIM verkaufte im Quartal insgesamt gut zwölf Millionen BlackBerrys./so/das/DP/she

Quelle: dpa-AFX

EU-Kommission droht mit gesetzlichen Frauenquoten

Fr, 17.09.1006:45

'Welt': EU-Kommission droht mit gesetzlichen Frauenquoten

BERLIN (dpa-AFX) - Um Frauen in Führungspositionen zu befördern, hat die EU-Kommission den Unternehmen Europas mit einer gesetzlichen Frauenquote gedroht. Wenn bis Ende 2011 nichts geschehen sei, müsse über gesetzliche Quoten nachgedacht werden, sagte die EU-Kommissarin für Justiz- und Gleichstellungsfragen, Viviane Reding, der Zeitung 'Die Welt' (Freitag). 'Als Zielgröße habe ich dabei einen Frauenanteil von 30 Prozent in Aufsichtsräten im Auge, der bis 2015 erreicht und bis 2020 auf 40 Prozent erhöht werden soll.' In Norwegen sei der Anteil der Frauen in Spitzenpositionen durch die Quote binnen fünf Jahren von 25 auf 45 Prozent gestiegen.

Reding, die auch Vizepräsidentin der EU-Kommission ist, kündigte an, sich im Frühjahr 2011 mit Vertretern großer europäischer Unternehmen in Brüssel treffen zu wollen, um Gleichstellungsfragen zu beraten.

Die bisherige Bilanz für eine bessere Gleichstellung von Frauen sei ernüchternd, sagte sie der Zeitung. 'Ich habe in den vergangenen Jahren leider feststellen müssen, dass die Mitwirkung von Frauen in Führungspositionen kaum Fortschritte gemacht hat.' In Deutschland seien nur 13 Prozent der Aufsichtsräte großer Dax-Unternehmen Frauen, kritisierte sie. Und nur drei Prozent der Vorstandschefs großer europäischer Unternehmen seien weiblich./tst/DP/zb

Quelle: dpa-AFX

General Motors: US-Absatz geht zurück

Mi, 01.09.10 18:23

General Motors: US-Absatz geht zurück

Detroit (aktiencheck.de AG) - Der Automobilhersteller General Motors (GM) - Motors Liquidation Co. (ISIN US62010A1051/ WKN A0X900) gab am heutigen Mittwoch die US-Absatzzahlen für August 2010 bekannt.Unternehmensangaben zufolge hat General Motors im Monat August insgesamt 185.176 Fahrzeuge in den USA abgesetzt. Damit lag das Absatzvolumen 24,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 246.479 Fahrzeugen. Bei den fortgeführten Marken Cadillac, Chevrolet, Buick und GMC ging der Absatz um 10,6 Prozent auf 184.921 Fahrzeuge zurück.Der Rückgang kommt nicht überraschend, da im Vorjahreszeitraum staatliche Konjunkturprogramme für einen kräftigen Absatzschub am Automarkt gesorgt hatten.Die General Motors-Aktie notiert aktuell bei 0,38 Dollar (+0,27 Prozent). (01.09.2010/ac/n/a)

Quelle: AKTIENCHECK.DE
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