MULTICHART Kursabfrage: (Name oder WKN)

BP muss alle Kosten der Ölkatastrophe tragen

News - 29.04.10 19:09

US-Regierung: BP muss alle Kosten der Ölkatastrophe tragen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung erwartet, dass der britische Ölkonzern
BP alles zur Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko tut und die Kosten
voll trägt. 'BP ist...verantwortlich', sagte der Sprecher des Weißen Hauses,
Robert Gibbs, am Donnerstag. 'BP ist verpflichtet, die Kosten für die
Gegenmaßnahmen und die Säuberungsaktionen zu übernehmen, und sie tun es.'

Wie Gibbs weiter mitteilte, wird US-Präsident Barack Obama
Heimatschutzministerin Janet Napolitano, Innenminister Ken Salazar und die
Chefin der Umweltbehörde EPA, Lisa Jackson, am Freitag in die Krisenregion
entsenden. Sie sollen sich vor Ort über die Maßnahmen zur Eindämmung des
Ölteppichs und zum Schutz der Küste informieren. Salazar hielt sich bereits am
Donnerstag bei BP in Houston auf, 'um harte Fragen zu stellen', sagte der
stellvertretende Innenminister David Hayes.

Insgesamt sind nach US-Regierungsangaben 16 verschiedene Bundesbehörden in die
Kontroll- und Schutzmaßnahmen eingeschaltet. Napolitano stufte die Katastrophe
offiziell als eine Ölpest 'von nationaler Bedeutung' ein. Damit können
Ressourcen aus nicht betroffenen Regionen abgezogen und Unterstützungsmaßnahmen
rascher und besser koordiniert werden./ch/DP/edh

Quelle: dpa-AFX

Banken blüht doch Griechen-Hilfe

News - 29.04.10 19:14

Treffen am Wochenende: Banken blüht doch Griechen-Hilfe

In Rekordzeit muss die Bundesregierung das Hilfspaket für die Hellenen durchs Parlament bringen. Unter diesen Umständen steigt offenbar die Bereitschaft über eine Beteiligung der Banken nachzudenken, die bislang ausgeschlossen wurde.


An der Finanzierung des bis zu 135 Mrd. schweren Rettungspakets für Griechenland könnten nun offenbar doch deutsche Banken beteiligt werden. Nach FTD-Informationen plant die Bundesregierung für das Wochenende ein Treffen mit Vertretern von Instituten, die zu den Gläubigern Griechenlands gehören. Bislang hatte die Bundesregierung eine Beteiligung ausdrücklich abgelehnt.


Damit versucht die Bundesregierung offenbar, die Zustimmung für das deutsche Hilfspaket zu sichern. Sie will das entsprechende Gesetz im Eilverfahren verabschieden und ist dazu auf die Stimmen der SPD angewiesen. Diese hatte eine Beteiligung der Banken zur Bedingung gemacht. Für eine Lösung "müsse die Beteiligung der Banken und Spekulanten an den
Kosten sichergestellt werden", sagte Parteichef Sigmar Gabriel laut einer Vorabmeldung der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen".




Auch Vertreter der Koalition wie Unions-Fraktionschef Volker Kauder hatten sich für eine Beteiligung des privaten Sektors ausgesprochen. Auf Seiten der Regierung hatten hingegen sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) einen solchen Schritt bislang abgelehnt. Eine Umschuldung sei "kein Thema, und davon redet auch niemand, der in der Regierung ein Amt hat", sagte Schäuble am Mittwoch dem "Handelsblatt".


Nach Informationen der Deutschen Presseagentur ist ein freiwilliger Beitrag geplant. Man wolle versuchen, die Banken mit ins Boot zu holen, um das Milliardenrisiko für die Steuerzahler besser rechtfertigen zu können


Eine einseitige Beteiligung deutscher Banken dürfte aber auf große Widerstände stoßen. Mit Bonds in Höhe von 57 Mrd. Euro sind französische Institute noch deutlich stärker in Griechenland engagiert als deutsche Institute, denen das Land 34 Mrd. Euro schuldet.


Hinzu kommt, dass vor allem HRE, WestLB und Commerzbank griechische Anleihen in den Büchern haben. Alle Institute mussten im Zuge der Finanzkrise bereits vom Staat mit Milliarden gestützt werden. Im Fall einer Umschuldung könnten neue Hilfszahlungen nötig werden. Schon jetzt werden die Banken durch die Herunterstufung griechischer Papiere belastet, weil sie für diese nun mehr Eigenkapital hinterlegen müssen.

Mehrheit der Deutschen für Banken-Beteiligung


Neben der SPD hatte sich auch die Linken für eine Beteiligung der Banken ausgesprochen. Die parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, Dagmar Enkelmann, sagte ihre Partei werde den Gesetzentwurf daran messen, ob "bereits lange gestellten Forderungen nach einer wirksamen Bankenabgabe und einer Börsenumsatzsteuer endlich berücksichtigt werden". Grünen-Chef Jürgen Trittin sagte hingegen, sollte es im aktuellen Verfahren nicht gelingen, die Gläubiger zu beteiligen, müsse zumindest langfristig dafür gesorgt werden, dass solche Rettungsaktionen nicht nur zu Lasten der Steuerzahler gingen.


Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid für den Nachrichtensender N24 wünschen sich 62 Prozent der Deutschen eine Beteiligung der Banken an der Rettung von Griechenland. Allerdings sehen nur 13 Prozent ein Versagen der Banken als
ursächlich an; 59 Prozent sehen die Hauptschuld bei den Griechen selbst.


Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

Comdirect steigert Gewinn im ersten Quartal - Ebase

News - 27.04.10 08:22

Comdirect steigert Gewinn im ersten Quartal - Ebase

QUICKBORN (dpa-AFX) - Die Comdirect Bank hat ihren Gewinn im ersten Quartal
kräftig gesteigert. Vor Steuern verdiente die Commerzbank-Tochter 21,2
Millionen Euro nach 17,8 Millionen Euro im Vorjahr, wie die Direktbank am
Dienstag in Quickborn mitteilte. Dabei zahlte sich wiederum auch die Übernahme
der European Bank for Fund Services (Ebase) im April 2009 aus. Für 2010 hatte
Vorstandschef Michael Mandel einen Vorsteuergewinn von 100 Millionen Euro in
Aussicht gestellt.

'Uns ist ein starker Jahresauftakt gelungen', sagte Mandel. 'Wir legen bei
Kundenvermögen und Konten zu und setzen damit unser Wachstum fort.' Zwar
verringerte sich die Kundenzahl gegenüber dem vierten Quartal 2009 um rund 7.500
auf 2,14 Millionen. Das betreute Kundengesamtvermögen stieg jedoch im ersten
Jahresviertel unter anderem auch wegen der positiven Marktentwicklung.

Insgesamt erwirtschaftete die Comdirect in den ersten drei Monaten des Jahres
Erträge von 69,8 Millionen Euro - rund ein Prozent weniger als im
Vorjahreszeitraum. Der Zinsüberschuss sank wegen des niedrigen Zinsniveaus auf
24 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss lag mit 38,8 Millionen Euro über dem
Vorjahreswert (34,5 Mio Euro)./gr/zb/tw

Quelle: dpa-AFX

Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG

News - 27.04.10 07:59

DGAP-Adhoc: Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG (deutsch)

Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG: Q1/2010 Rückläufiges Ergebnis in
einem schwierigen Marktumfeld


Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG / Zwischenbericht/Zwischenbericht

27.04.2010 07:59

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Der Verbund, Österreichs führendes Elektrizitätsunternehmen, präsentiert
für das Quartal 1/2010 ein rückläufiges Ergebnis.

Im Vergleich zum Q1/2009 fielen die Umsatzerlöse um 8,5 % auf 806,4 Mio.
EUR, das Operative Ergebnis sank um 24,1 % auf 194,3 Mio. EUR und das
Konzernergebnis reduzierte sich um 39,4 % auf 119,8 Mio. EUR. Die
steuerungsrelevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen entwickelten sich
wie folgt: Die EBIT-Marge sank von 29,0 % auf 24,1 %, das Gearing erhöhte
sich von 91,3 % auf 131,9 % und der operative Cashflow stieg von 207,8 Mio.
EUR auf 225,1 Mio. EUR. Der Economic Value Added, die für den
Verbund-Konzern steuerungsrelevante Kennzahl für die Wertschaffung, sank um
106,0 Mio. EUR auf 24,9 Mio. EUR.

Kennzahlen Einheit Q1/2009 Q1/2010 Veränderung
Umsatzerlöse Mio. EUR 881,6 806,4 -8,5 %
Operatives Ergebnis Mio. EUR 256,0 194,3 -24,1 %
Konzernergebnis Mio. EUR 197,8 119,8 -39,4 %
Economic Value Added Mio. EUR 130,9 24,9 -81,0 %
Gearing % 91,3 131,9 44,5 %
Operativer Cashflow Mio. EUR 207,8 225,1 8,3 %

Schwache Großhandelspreise und geringe Wasserführung belasten Ergebnis

Die europäischen Großhandelspreise für Strom notieren unverändert auf
relativ niedrigem Niveau. Ursachen dafür sind die niedrigen Preise für
Primärenergieträger, die geringe Nachfrage nach Strom und das tiefe Niveau
der CO2-Spotmarktpreise. Im Rahmen seiner Hedging-Strategie verkauft der
Verbund rund 60 % seiner jährlichen Eigenerzeugung jeweils ein Jahr im
voraus, die restlichen 40 % werden auf Basis von Spotmarktpreisen sowie
Quartals- und Monatsforwards vermarktet. Die Preise für im Jahr 2009
gehandelte Strom-Forwardkontrakte Year Base 2010 lagen im Durchschnitt mit
49,2 EUR/MWh um 30,0 % unter dem Vorjahresniveau. Das
Strom-Spotmarktpreisniveau ging im Quartal 1/2010 ebenfalls zurück, und
zwar auf 41,0 EUR/MWh, das bedeutet gegenüber dem Quartal 1/2009 eine
Reduktion um 13,5 %. Auch die für das nunmehrige Zwischenergebnis
relevanten Quartals- und Monatsforwards notierten deutlich unter
Vorjahresniveau.

Neben den schwachen Großhandelspreisen für Strom wirkte sich vor allem die
unterdurchschnittliche Wasserführung der Flüsse negativ auf das
Quartalsergebnis aus. Der Erzeugungskoeffizient lag im Quartal 1/2010 mit
0,92 um 8 % unter dem vieljährigen Durchschnitt und um 5 % unter dem
Vorjahreswert. Die Wasserkrafterzeugung des Verbund stieg jedoch trotz der
geringeren Wasserführung um 4,5 % auf 5.257 GWh an. Dies ist auf den im
August des Vorjahres getätigten Erwerb bayerischer Innkraftwerke sowie auf
eine höhere Erzeugung der Jahresspeicher zurückzuführen. Die thermische
Erzeugung stieg im Vergleich zum Vorjahr um 30,1 % auf 1.317 GWh. Dieser
Anstieg ist zur Gänze mit den Verbund-Mengen des POWEO-Kraftwerks
Pont-sur-Sambre begründet, welches Ende September 2009 in Betrieb ging.

Konzentration, Sparsamkeit und Effizienzsteigerung

Da vorerst keine nachhaltige Erholung der Wirtschaft in Europa zu erkennen
ist, stehen beim Verbund heuer Konzentration, Sparsamkeit und
Effizienzsteigerung ganz oben auf der Tagesordnung. Das laufende Jahr 2010
steht für uns ganz im Zeichen von Fokussierung und Konsolidierung. Absolute
Priorität genießen die plangemäß in Bau befindlichen Kraftwerke Limberg II
und Mellach sowie die Vollendung des 380-kV-Österreich-Rings.

Weiters werden Maßnahmen zur Optimierung der Kapitalstruktur sowie zur
Ergebnisverbesserung angedacht. Erste Ergebnisse sind die Unterzeichnung
des Syndikatsvertrags zwischen EVN und Verbund für das albanische
Wasserkraftwerk Ashta. Der Verbund und EVN sind somit zu jeweils 50 % am
Kraftwerk am Fluss Drin beteiligt. Darüber hinaus wird weiterhin intensiv
über eine Beteiligung bayerischer Landkreise, Kommunen und Stadtwerke an
den im August des Vorjahres erworbenen Innkraftwerken verhandelt. Die
Abgabe einer ersten Beteiligungstranche steht kurz vor dem Abschluss.

Ausblick

Aufgrund weiterhin schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und
unverändert schwacher Großhandelspreise für Strom erwarten wir für das
Gesamtjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang im Operativen
Ergebnis und im Konzernergebnis von etwa 25 %. Die Dividende wird sich an
einer Ausschüttungsquote von 45 bis 50 % orientieren.

Weitere Informationen sowie den Zwischenbericht 1/2010 finden Sie auf
www.verbund.at

Kontakt:
Mag. Andreas Wollein
Leiter Finanzmanagement und Investor Relations
T.: +43 (0)5 03 13 - 52604
F.: +43 (0)5 03 13 - 52694
mailto:investor@verbund.at

27.04.2010 07:59 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen
übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter www.dgap-medientreff.de und
www.dgap.de


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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG
Am Hof 6A
1010 Wien
Österreich
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Fax: 0043-1-53113-52694
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Internet: www.verbund.at
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Indizes: ATX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);
Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Hamburg,
Stuttgart; Auslandsbörse(n) Wien

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: dpa-AFX

Ölpreise erholen sich - Aussicht auf Ende des Flugverbots

News - 20.04.10 19:14

Ölpreise erholen sich - Aussicht auf Ende des Flugverbots

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag etwas von
ihren jüngsten Kursverlusten erholt. Die Anleger hätten auch angesichts
steigender Aktienmärkte einen Teil ihrer Risikofreude wiedergewonnen, sagten
Händler. Im frühen Abendhandel stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der
US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Mai um 1,98
US-Dollar auf 83,43 Dollar. Zuletzt war der US-Ölpreis in den vergangenen
Handelstagen noch um rund sechs Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende März
abgerutscht.

Rohöl der Nordseesorte Brent verteuerte sich ebenfalls. Der Preis für ein Fass
mit Auslieferung im Juni legte an der Rohstoffbörse in London um 97 Cent auf
85,20 Dollar zu. Experten der Commerzbank erklärten die steigenden Ölpreise auch
mit einer teilweisen Lockerung des Flugverbots über Europa. Die Meldungen über
erste Flüge nach der Vollsperrung von weiten Teilen des europäischen Luftraums
sei von den Anlegern als Kaufsignal gewertet worden.

Mittlerweile gibt es laut des Experten der Commerzbank auch erste Schätzungen zu
den Auswirkungen des seit Freitag bestehenden Flugverbotes. Bislang sollen
dadurch mindestens eine Millionen Barrel pro Tag weniger Flugbenzin verbraucht
worden sein. Dies entspreche etwa einem Fünftel der weltweiten Nachfrage nach
dem Kraftstoff für Flugzeuge. Im Gegenzug sollen die europäischen Lagerbestände
an Flugbenzin in den vergangenen Tagen um etwa fünf Millionen Barrel gestiegen
sein.

Unterdessen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder
(Opec) erneut kräftig gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom
Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 80,89 Dollar.
Das waren 1,97 Dollar weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis
täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/he

Quelle: dpa-AFX

Citigroup überrascht Pessimisten

News - 19.04.10 16:47

Einst weltgrößte Bank: Citigroup überrascht Pessimisten

Das krisengebeutelte Geldhaus übertrifft mit einem Milliardengewinn die Prognosen deutlich. Ein starkes Kapitalmarktgeschäft gleicht dabei die weiter herben Verluste bei Krediten aus. Investoren reagieren erfreut.


Die US-Bank Citigroup hat im ersten Quartal einen Nettogewinn von 4,4 Mrd. $ erwirtschaftet und damit die Erwartungen deutlich übertroffen. Es war das höchste Ergebnis seit dem zweiten Quartal 2007. Je Aktie fiel ein Gewinn von 15 Cent an; die Einnahmen lagen bei 25,4 Mrd. $.


Citigroup profitierte wie die Konkurrenz vom starken Kapitalmarktgeschäft. Das Segment Securities and Banking steigerte den Gewinn von 328 Mio. $ im Vorquartal auf 3,2 Mrd. $. Stark entwickelte sich vor allem das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren.


Im Kreditgeschäft verzeichnete das einst weltgrößte Geldhaus eine leichte Erholung, auch wenn hier weiter hohe Belastungen anfallen. Die Verluste lagen mit 8,4 Mrd. $ unter den knapp 10 Mrd. $ vom Vorquartal. Die Rückstellungen für faule Kredite beliefen sich auf 8,4 Mrd. $ und fielen damit höher aus als in den drei Monaten zuvor, als sie bei 7,8 Mrd. $ gelegen hatten. Insgesamt erreichte die Risikovorsorge 48,7 Mrd. $, das sind 6,8 Prozent des gesamten Bestandes. Im Schlussquartal 2009 hatte der Wert noch bei 36 Mrd. $ oder knapp über 6 Prozent gelegen.






Bankchef Vikram Pandit zeigte sich zurückhaltend. "Wir sind stolz auf die Ergebnisse des ersten Quartals, bleiben aber angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Erholung und der hohen Arbeitslosigkeit vorsichtig, was das Umfeld angeht", sagte er. Der langfristige Ausblick sei zwar positiv, so Pandit. Er warnte aber indirekt auch vor Rückschlägen. "Realistischerweise erwarten wir nicht, dass sich unsere Leistung beständig nach oben entwickeln wird."


Die Aktie kletterte nach Handelsstart um mehr als vier Prozent. Dabei wurden Bankaktien am Montag durch die Klage der US-Börsenaufsicht SEC gegen das Wall-Street-Haus Goldman Sachs stark belastet. Die Aufseher werfen Goldman Betrug im Zusammenhang mit komplexen Finanzinstrumenten vor.


Vom Datendienstleister Bloomberg befragte Analysten hatten für Citigroup im Durchschnitt ein Ergebnis von 340 Mio. $ erwartet. Für die letzten drei Monate des vergangenen Jahres hatte die Bank einen Nettoverlust von 7,6 Mrd. $ gemeldet. Ohne Belastungen aus der Rückzahlung von Staatshilfe hätte der Fehlbetrag allerdings bei 1,4 Mrd. $ gelegen. Vor Jahresfrist war ein Gewinn von 1,6 Mrd. $ angefallen.

Kapitalmarktgeschäft kompensiert Verluste bei Krediten


Zuvor hatten die Konkurrenten JP Morgan Chase und Bank of America bereits mit starken Ergebnissen vorgelegt - getrieben vom Kapitalmarktsegment. Im Kreditgeschäft hingegen, besonders bei Hpyotheken und Eigenheimkrediten, hinterlassen die Folgen der Rezession sowie die Misere am amerikanischen Häusermarkt bei den Geldhäusern tiefe Spuren.


Citigroup gehört zu den Banken, die von der Krise am heftigsten getroffen wurden. Das Institut wurde mit mehr als 45 Mrd. $ an Steuergeld gestützt. Die Regierung hält noch 27 Prozent an dem Geldhaus, will diesen Anteil aber im Laufe des Jahres abstoßen.


Investoren fassten daher Mut, was sich auch im Aktienkurs widerspiegelt: Seit Anfang des Jahres legte das Papier um gut 34 Prozent zu. Mit der SEC-Klage gegen Goldman ist jedoch die Skepsis zurückgekehrt. Investoren erwarten nicht nur ein ähnliches Vorgehen gegen andere Banken, sondern neuen Schwung für Pläne, den gesamten Sektor schärfer zu regulieren - was Erträge und Gewinne drücken dürfte.



Das Geschäft mit problembehafteten Konsumentenkrediten im Heimatmarkt litt im ersten Quartal weiter unter den Folgen der Krise, das Segment dämmte die Verluste aber ein. Nach einem Minus von 2,4 Mrd. $ im Vorquartal fiel dieses Mal ein Fehlbetrag von 1,8 Mrd. $ an. Die Nettokreditverluste legten von 4,6 Mrd. $ im Vorquartal auf 4,9 Mrd. $ zu, dafür bildete die Bank aber weniger neue Rückstellungen. "Die Lage bei Konsumentenkrediten ist immer angespannter, und Citigroup ist dem über das Geschäft mit Kreditkarten und Eigenheimkrediten sehr stark ausgesetzt", warnten Analysten von Bank of America Merrill Lynch jüngst in einer Studie.


Als Reaktion auf die herben Verluste während der Krise spaltete sich Citigroup in zwei Teile auf, die Kernbank Citicorp sowie Citi Holdings, eine Art Bad Bank. Hier sind unter anderem problembehaftete US-Hypotheken und Autokredite gebündelt. Dieser Teil soll schrittweise abgebaut werden, etwa über Verkäufe. Bankchef Pandit kommt damit allerdings nur langsam voran.

Neue Vorgabe bläht Bilanzsumme auf


Von Ende Dezember bis Ende März erhöhte sich die Summe der Aktiva von Citi Holdings sogar von 487 auf 503 Mrd. $. Hintergrund ist allerdings eine Bilanzregel, die die Geldhäuser zwingt, Reserven für Vermögenswerte zu bilden, die sie von nicht-bilanziellen Vehikeln in ihre Bücher transferieren. Diesen Effekt miteingerechnet, seien die Aktiva von 530 Mrd. $ Ende des vierten Quartals auf 503 Mrd. $ gesunken, argumentiert Citigroup.


Besser als das Segment der problembehafteten Konsumentenkredite, das zu Citi Holdings gehört, lief es im Rest des heimischen Privatkundengeschäfts sowie im internationalen Geschäft mit Verbrauchern. Die Sparte verdoppelte ihren Gewinn zum Vorquartal beinahe auf rund 1 Mrd. $.


Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

Griechische Krise belastet den Euro

News - 19.04.10 17:37

Griechische Krise belastet den Euro

Die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen sind am Montag auf den höchste Stand seit Einführung des Euro gestiegen. Die Sorgen der Anleger haben ihre Spuren aber auch am Devisenmarkt hinterlassen.

HB FRANKFURT/M. Der Kurs des Euro ist am Montag belastet durch die griechische Schuldenkrise erneut unter Druck geraten. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3466 Dollar gehandelt. Im asiatischen Handel hatte der Euro noch fast 1,35 Dollar gekostet. Zeitweise näherte sich der Euro dann der Marke von 1,34 Dollar an, um sich im Nachmittagshandel wieder zu erholen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,3432 (Freitag: 1,3535) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7445 (0,7388) Euro.

"Erneut hat die Schuldenkrise in Griechenland den Eurokurs belastet", sagte Rainer Sartoris, Volkswirt beim Bankhaus HSBC Trinkaus. Die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen sind am Montag auf den höchste Stand seit Einführung des Euro gestiegen. "Der Markt hat offenbar immer noch Zweifel, ob das geplante Hilfspaket tatsächlich umgesetzt wird", sagte Sartoris.

Schließlich müsse im Ernstfall noch jedes Land der Eurozone zustimmen. Sollte jedoch tatsächlich Geld fließen, dann würden sich laut Sartoris die Märkte beruhigen und auch dem Euro einen kräftigen Schub nach oben geben.

Wegen des Chaos im europäischen Luftverkehr waren die für den Montag angesetzten Beratungen internationaler Experten zum Hilfspaket für Griechenland verschoben worden. Das Treffen soll nun spätestens am Mittwoch erfolgen. Delegationen der EU, der EZB und des Internationalen Währungsfonds (IWF) wollen in Athen mit der dortigen Regierung Details der Finanzierung eines milliardenschweren Hilfspaketes verhandeln. Die wirtschaftlichen Folgen des weitgehenden Flugausfalls in Europa haben laut Sartoris jedoch keine Auswirkungen am Devisenmarkt gehabt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88050 (0,87710) britische Pfund, 123,50 (125,30) japanische Yen und 1,4345 (1,4338) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1136,25 (1151,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 27 002,75 (27 483,65) Euro.

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Quelle: HANDELSBLATT

Verschmelzung IMMOEAST AG mit IMMOFINANZ AG

News - 15.04.10 18:41

DGAP-Adhoc: IMMOFINANZ AG (deutsch)

IMMOFINANZ AG: Verschmelzung IMMOEAST AG mit IMMOFINANZ AG: Firmenbucheintragung
und Aktienumtausch finden voraussichtlich am 29.04.2010 statt


IMMOFINANZ AG / Fusionen & Übernahmen

15.04.2010 18:41

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Wien, am 15. April 2010

Ad-hoc-Aussendung

IMMOFINANZ AG
IMMOEAST AG

Verschmelzung IMMOEAST AG mit IMMOFINANZ AG: Firmenbucheintragung und
Aktienumtausch finden voraussichtlich am 29.04.2010 statt

Die Voraussetzungen für die Eintragung der Verschmelzung der IMMOEAST AG
auf die IMMOFINANZ AG in das Firmenbuch sind erfüllt und als zu erwartender
Eintragungsstichtag wurde mit dem Handelsgericht Wien der 29. April 2010
('Umtauschstichtag') abgestimmt.

Von der polnischen Finanzmarktaufsichtsbehörde wurde das polnische
Informationsmemorandum als prospektersetzendes Dokument für die
IMMOFINANZ-Umtauschaktien genehmigt. Die Veröffentlichung des
Informationsmemorandums in polnischer Sprache auf der Website der
IMMOFINANZ AG (www.immofinanz.com) wird in den nächsten Tagen erfolgen.

Der Handel mit den IMMOEAST-Aktien ( ISIN AT0000642806 ) an der Wiener Börse
wird mit Beginn des Umtauschstichtags beendet. An der Warschauer Börse wird
eine vorzeitige Handelsbeendigung bereits mit Beginn des 23. April 2010
beantragt.

Die Verschmelzung und die Kapitalerhöhung der IMMOFINANZ AG um rund EUR 589
Mio zur Ausgabe von rund 567,4 Mio Stück IMMOFINANZ-Umtauschaktien ( ISIN
AT0000809058 ) an die Aktionäre der IMMOEAST AG werden mit Eintragung in das
Firmenbuch wirksam.

Der Aktienumtausch im vereinbarten Umtauschverhältnis von drei
IMMOFINANZ-Umtauschaktien für zwei IMMOEAST-Aktien erfolgt gemäß dem
Depotstand an IMMOEAST-Aktien zu Beginn des Umtauschstichtags. Die
Lieferung der IMMOFINANZ-Umtauschaktien erfolgt über das Clearing System
der Oesterreichische Kontrollbank Aktiengesellschaft an die Depotbanken; an
Depots bei polnischen Depotbanken erfolgt die Lieferung über das polnische
National Depository for Securities (NDS). Nähere Informationen zum
Aktienumtausch sind in der Aktionärsinformation veröffentlicht auf den
Websites von IMMOFINANZ AG (www.immofinanz.com) und IMMOEAST AG
(www.immoeast.com) zu entnehmen.

Eine Notierung von IMMOFINANZ-Aktien an der Warschauer Börse anlässlich der
Verschmelzung erfolgt nicht. Ein Antrag auf Zulassung zum amtlichen Handel
der IMMOFINANZ-Umtauschaktien wurde gestellt und es ist zu erwarten, dass
die Handelsaufnahme am oder um den Umtauschstichtag im Segment Prime Market
erfolgen wird.

Rückfragen:

Investor Relations & Corporate Communications:
Mag. Margit Hermentin
IMMOFINANZ AG & IMMOEAST AG
T +43 (0)5 7111-2290
m.hermentin@immofinanz.com

Pressekoordination:
Mag. Christoph Edelmann
ACCEDO Austria GmbH
T +43 1 533 87 00
christoph.edelmann@accedogroup.com

15.04.2010 18:41 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen
übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter www.dgap-medientreff.de und
www.dgap.de


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Sprache: Deutsch
Unternehmen: IMMOFINANZ AG
Gaudenzdorfer Gürtel 67
A-1120 Wien
Österreich
Telefon: +43 (0) 5 7111 - 2290
Fax: +43 (0) 5 7111 - 8290
E-Mail: investor@immofinanz.com
Internet: http://www.immofinanz.com
ISIN: AT0000809058
WKN: 911064
Börsen: Freiverkehr in Berlin, München, Stuttgart; Open Market in
Frankfurt; Auslandsbörse(n) Wien

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Citigroup erhöht Ziel für Infineon von 6,40 auf 6,50 Euro

News - 13.04.10 14:04

ANALYSE-FLASH: Citigroup erhöht Ziel für Infineon von 6,40 auf 6,50 Euro

NEW YORK (dpa-AFX Broker) - Die Citigroup hat das Kursziel für Infineon Technologies nach einer Prognoseanhebung des Chipherstellers von 6,40 auf 6,50 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Hold' belassen. Die neuen Unternehmensziele lägen über seinen bisherigen Vorhersagen, schrieb Analyst Glen Yeung in einer Studie am Dienstag. Vor diesem Hintergrund hebe er seine Erwartungen für den Gesamtjahresgewinn auf 0,37 von 0,28 Euro je Aktie an. Nach wie vor sollten Kursrückschläge zum Einstieg genutzt werden. Er rechne mit einer Rally der Chipwerte in der zweiten Jahreshälfte./ngx/edh/fat

Quelle: dpa-AFX

Institute erwarten Konjunkturplus von 1,5 Prozent

News - 13.04.10 18:27

ROUNDUP: Institute erwarten Konjunkturplus von 1,5 Prozent

BERLIN (dpa-AFX) - Führende Forschungsinstitute erwarten in diesem Jahr ein
Wirtschaftswachstum in Deutschland von rund 1,5 Prozent. Das geht nach
Informationen der Nachrichtenagentur dpa aus dem gemeinsamen Frühjahrsgutachten
der Institute hervor, das an diesem Donnerstag offiziell in Berlin vorgelegt
werden soll.

Auch für das kommende Jahr wird mit einer weiteren leichten Konjunkturerholung
gerechnet. Für 2011 erwarten die Institute ebenfalls ein Wachstumsplus von rund
1,5 Prozent, wie am Dienstag weiter aus Kreisen der Institute verlautete, die an
der sogenannten Gemeinschaftsdiagnose beteiligt sind.

Die Top-Ökonomen sind damit für 2010 etwas optimistischer als die
Bundesregierung. Diese rechnet bisher mit einem Zuwachs beim
Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,4 Prozent. In ihrem Herbstgutachten waren die
Institute für dieses Jahr von einem Wachstumsplus von nur 1,2 Prozent
ausgegangen./sl/DP/he

Quelle: dpa-AFX

GM muss weiteren Milliardenverlust verkraften

News - 07.04.10 16:33

WDH: GM muss weiteren Milliardenverlust verkraften

DETROIT (dpa-AFX) - Der US-Autobauer General Motors schreibt auch nach
überstandener Insolvenz rote Zahlen. Im Schlussquartal fiel unterm Strich ein
Verlust von 3,4 Milliarden Dollar an. 'Die Ergebnisse für 2009 zeigen, dass noch
einige Arbeit zu tun ist', sagte Finanzchef Chris Liddell am Mittwoch in
Detroit. 'Ich glaube allerdings weiterhin daran, dass wir eine Chance haben,
2010 Gewinn zu schreiben.' Liddell machte Hoffnung darauf, dass GM in absehbarer
Zeit seinen Börsengang wagen kann. Noch steht der Staat hinter dem Konzern.

GM war im vergangenen Jahr in die Insolvenz gerutscht, aus der das Unternehmen
nur dank staatlicher Hilfe am 10. Juli wieder herausfand. Das Unternehmen
schrumpfte bei seinem Neustart drastisch. Vergleiche mit den Vorjahreszahlen
sind deshalb schwierig. In den Vorjahren hatte es teils zweistellige
Milliardenverluste gegeben.

IN DEN RUIN

Eine verfehlte Modellpolitik und überbordende Kosten für Gesundheit und
Pensionen hatten die einstige Ikone des US-amerikanischen Autobaus in den Ruin
getrieben. Das neue Management strich Zehntausende Stellen, schloss ganze Werke
und Marken und gewann die Kunden mit frischen Modellen zurück. Im Schlussquartal
lag der Umsatz bei 32,3 Milliarden Dollar.

Nach einem Absatzeinbruch von fast 30 Prozent im Gesamtjahr 2009 konnte GM in
den ersten drei Monaten diesen Jahres wieder 17 Prozent mehr Autos verkaufen.
Auch einen guten Teil seiner 8,4 Milliarden Dollar Schulden beim
US-amerikanischen und kanadischen Steuerzahler hat der Konzern inzwischen
beglichen. Die restlichen Raten sollen bis zum Juni überwiesen werden, wie
Liddell versicherte./das/DP/stw

Quelle: dpa-AFX

Tauwetter mit Peking: USA verschieben Währungsreport

News - 04.04.10 15:31

Tauwetter mit Peking: USA verschieben Währungsreport

WASHINGTON (dpa-AFX) - Angesichts des jüngsten Tauwetters mit China verschieben
die USA die Veröffentlichung eines Regierungsberichts über Chinas
Währungspolitik. In den nächsten Monate gebe es stattdessen eine Reihe von
internationalen Spitzentreffen, 'die zur jetzigen Zeit den besten Weg
darstellen, die US-Interessen voranzutreiben', teilte US-Finanzminister Timothy
Geithner am Samstag als Begründung mit. Der US-Kongress hatte zuletzt den Druck
auf Geithner verstärkt, China in dem ursprünglich am 15. April fälligen Report
offiziell vorzuwerfen, die Landeswährung Yuan zu manipulieren, um seine Exporte
auf diese Weise künstlich zu verbilligen.

Der US-Finanzminister forderte dennoch von Peking mehr Flexibilität seiner
derzeit an den Dollar gekoppelten Währung. 'Eine Bewegung Chinas hin zu einem
stärker marktorientierten Wechselkurs wäre ein entscheidender Beitrag für eine
Wiederherstellung der globalen Wirtschaftsbalance', so Geithner. Die USA
planten, während der anstehenden Treffen der 20 größten Wirtschaftsmächte (G-20)
sowie innerhalb des Strategie- und Wirtschaftsdialogs mit China in den kommenden
Monaten 'wesentliche Fortschritte' zu erzielen.

ZUVOR WOCHENLANGE SPANNUNGEN

Nach wochenlangen Spannungen hatte sich das Verhältnis zwischen Washington und
Peking zuletzt wieder verbessert. So sagte China zu, sich an Verhandlungen über
den Text einer verschärften UN-Resolution gegen den Iran beteiligen zu wollen.
Überdies kündigte Staats- und Parteichef Hu Jintao seine Teilnahme am Gipfel zur
Atomsicherheit am 12. und 13. April in Washington an. Präsident Barack Obama und
Hu hatten am Donnerstag eine Stunde lang miteinander telefoniert.

Neben dem Währungsstreit war es zuvor zwischen den USA und China wegen
Waffenlieferungen an das von Peking als abtrünnige Provinz betrachtete Taiwan zu
schweren Verstimmungen gekommen. Zudem hatte Obama den Dalai Lama empfangen.
China betrachtet das spirituelle Oberhaupt der Tibeter als
Separatisten./fb/DP/he

Quelle: dpa-AFX

Citi-Lebensversicherung beim Börsengang gefragt

News - 01.04.10 21:38

Primerica-IPO: Citi-Lebensversicherung beim Börsengang gefragt

Die Citigroup versucht, die mit den Staatshilfen verbundenen Fesseln abzuschütteln - und bringt dazu auch Tochtergesellschaften an die Börse.
Nach ersten Versuchen im vergangenen Jahr klappte es diesmal sehr gut bei Primerica.

Die Lebensversicherungssparte Primerica der US-Bank Citigroup hat am Donnerstag am New Yorker Aktienmarkt ein fulminantes Börsendebüt hingelegt: Die Dividendenpapiere stiegen um mehr als 30 Prozent über ihren Ausgabepreis. Primerica hatte rund 21 Millionen Wertpapiere zu einem Preis von je 15 $ ausgegeben. Die Erlöse aus dem Initial Public Offering (IPO) von rund 320 Mio. $ fließen der Citigroup zu. Nach dem Börsengang, der Ausübung der Mehrzuteilungsoption und dem Verkauf eines großen Anteils an den Finanzinvestor Warburg Pincus ist die drittgrößte Bank der USA nur noch mit 39 Prozent an der bisherigen Tochtergesellschaft beteiligt.

Auch die Citigroup-Aktien profitierten von dem IPO und gewannen 2,5 Prozent zu. Die relativ niedrige Bewertung der Primerica-Aktie und Hoffnungen auf eine allmähliche Konjunkturerholung hätten die Stimmung für den Börsengang aufgehellt, sagten Analysten.

Citigroup hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, Primerica zu veräußern. Das Vorhaben scheiterte jedoch an den unterschiedlichen Preisvorstellungen der Interessenten. Das Unternehmen verkauft Lebensversicherungspolicen an Familien aus der Mittelschicht. Die schwer angeschlagene Citigroup hatte während der Finanzkrise Staatshilfen von 45 Mrd. $ aus Washington erhalten. Derzeit trennt sich das Institut von Tochtergesellschaften, die nicht zum Kerngeschäft gehören.

Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

Apples Kampf gegen Note- und Netbooks

News - 02.04.10 10:00

iPad: Apples Kampf gegen Note- und Netbooks

Das iPad sorgt für viele Schlagzeilen und am Samstag - dem ersten US-Verkaufstag - voraussichtlich für volle Apple-Läden. In den Computerverkaufscharts werden aber weiterhin Notebooks und die kleineren, billigeren Versionen, die sogenannten Netbooks, ganz klar dominieren.


Dieses Jahr sollen 205 Millionen Notebooks und 40 Millionen Netbooks verkauft werden, schätzt der US-Marktforscher IDC. Apple dürfte laut IDC von seinem iPad vier Millionen Stück ausliefern.



Selbst im kommenden Jahr, wenn sich das neue Gerät des kalifornischen Technologiekonzerns im Markt hat etablieren können, werden die Verkäufe weit hinter denen der Geräte zurückliegen, die ähnlich wie traditionelle PC eingesetzt werden. Für das Jahr 2011 geht IDC von 245 Millionen verkauften Notebooks und knapp 46 Millionen Netbooks aus - und zehn Millionen iPads. "Das iPad wird den Netbooks sicher ein paar Käufer abluchsen, aber die Auswirkungen auf die Netbookverkäufe werden gering sein", sagte IDC-Analyst Bob O'Donnell.



Apple-Chef Steve Jobs hat mit dem iPad aber genau die Netbooks im Visier. Jobs will mit seiner jüngsten Kreation eine neue Gerätekategorie im Markt etablieren, die wie Netbooks irgendwo zwischen Smartphones und Laptops angesiedelt ist. "Viele Leute glaubten, dass die Netbooks diese Nische füllen. Das Problem ist, dass die Geräte überhaupt nichts besser können als Smartphones oder Laptops", sagte Jobs Ende Januar auf einer Pressekonferenz in San Francisco, als er das iPad enthüllte.


Wer die Nutzer der iPads sein werden und wie sie die Geräte einsetzen, ist noch unklar, da es diese Art von Computer noch nicht gibt. "Die Leute werden das iPad anders nutzen als ein Netbook oder Notebook", sagt IDC-Analyst O'Donnell. Es gehe primär nicht um netbooktypische Anwendungen wie das Surfen im Internet oder E-Mails, sondern um eine neue Art des Konsumierens von Medien oder Videospielen und Anwendungen, die es bisher in der Form gar nicht gab." Apple sowie Tausende externe Programmierer entwickeln spezifisch auf die Funktionen und Anwendungsszenarien des iPad ausgerichtete Anwendungen.


Der Absatz von Netbooks steigt zwar weiter, aber laut IDC verlangsamt sich das Wachstumstempo. "Das hat aber nichts mit dem iPad zu tun, auch wenn das einige Leute behaupten werden", sagte O'Donnell. "Nicht jeder, der einen PC hat, braucht zusätzlich ein Netbook."

Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

Bei japanischer Halbleiter-Fusion bleibt IBM oder Panasonic auf der Strecke

News - 01.04.10 08:46

Bei japanischer Halbleiter-Fusion bleibt IBM oder Panasonic auf der Strecke

NEW YORK (dpa-AFX) - Bei der Fusion der japanischen Halbleiterhersteller Renesas
Technology und NEC Electronics bleibt entweder IBM oder Panasonic als
Technologiepartner auf der Strecke. 'Ich will die Sache prüfen und mich für
einen der beiden entscheiden', sagte der Präsident der fusionierten Renesas
Electronics, Yasushi Akao, der 'Financial Times' (Donnerstag).

Durch den im vergangenen September eingeleiteten Zusammenschluss entsteht an
diesem Donnerstag der drittgrößte Chiphersteller der Welt. Die frühere Renesas -
ein Gemeinschaftsunternehmen von Hitachi und Mitsubishi Electric - arbeitete
bislang mit Panasonic zusammen, NEC Electronics hingegen mit IBM./stw/stb/wiz

Quelle: dpa-AFX

Credit Suisse peilt Einstieg bei York Capital an

News - 01.04.10 08:19

'WSJ': Credit Suisse peilt Einstieg bei York Capital an

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse peilt laut einem
Pressebericht einen Einstieg bei der Hedgefonds-Gesellschaft York Capital
Management an. Es gebe bereits Gespräche über den Erwerb eines
Minderheitsanteils an dem zwölf Milliarden US-Dollar schweren Unternehmen,
schreibt das 'Wall Street Journal' (Donnerstag) unter Berufung auf das
Verhandlungsumfeld. Es gebe allerdings noch keine Einigung.

Nach Darstellung der Zeitung deuten die Gespräche darauf hin, dass an der Wall
Street zumindest teilweise damit gerechnet wird, dass die USA Finanzunternehmen
weiterhin die Beteiligung an Hedgefonds erlauben. Bisher gibt es Forderungen,
den Banken solche riskanten Geschäfte zu untersagen./stw/nmu/wiz

Quelle: dpa-AFX

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