MULTICHART Kursabfrage: (Name oder WKN)
Mi, 22.12.10 09:02

Intercell startet klinische Phase I-Studie für neuen Impfstoff zur Vorbeugung von Infektionen durch C. difficile

Wien (aktiencheck.de AG) - Die Intercell AG (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW) hat am Mittwoch den Start einer klinischen Phase I-Studie mit dem Impfstoffkandidaten IC84 zur Vorbeugung von Krankheiten, die durch das Bakterium Clostridium difficile (C. difficile) verursacht werden, bekannt gegeben. Der Erreger sei wesentlich für den Ausbruch von hospitalen Durchfallerkrankungen verantwortlich.

Wie der österreichische Impfstoffspezialist erklärte, ist der Impfstoffkandidat von Intercell ein auf rekombinanten Proteinen basierter Impfstoff, der aus zwei gekürzten Toxinen A und B von C. difficile besteht. Diese Toxine seien bekannterweise krankheitsverursachend; eine Antitoxin-Immunität könne schützend sein. Der Impfstoffkandidat werde sowohl mit als auch ohne das Adjuvans Aluminiumhydroxid getestet.

Den weiteren Angaben zufolge ist diese Phase I-Studie eine erste Studie am Menschen, um Daten zu Sicherheit und Immunogenität zu sammeln: Durchgeführt werde sie im ersten Teil an einer Gruppe von gesunden Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren, im zweiten Teil an gesunden älteren Probanden im Alter von über 65 Jahren. Die zweite Altersgruppe stelle die Hauptzielgruppe für den Impfstoff gegen C. difficile dar. 60 gesunde Erwachsene und bis zu 100 ältere Probanden würden an dieser Open-Label-Studie teilnehmen. Es werden dabei drei verschiedene Impfstoff-Konzentrationen, die mit Alum adjuvantiert sind, getestet; zwei der drei Impfstoff-Konzentrationen werden auch ohne Adjuvans geprüft, hieß es.

Die Aktie von Intercell notierte gestern in Wien zuletzt mit einem Plus von 8,42 Prozent bei 11,98 Euro. (22.12.2010/ac/n/a)

Quelle: AKTIENCHECK.DE

Siemens Bank peilt Geschäftsvolumen von bis zu zwei Mrd Euro an

Di, 07.12.1008:44

Siemens Bank peilt Geschäftsvolumen von bis zu zwei Mrd Euro an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Siemens peilt mit der neu gegründeten Bank ein Geschäftsvolumen von bis zu zwei Milliarden Euro an. Das Institut werde mit einem Eigenkapital von 250 Millionen Euro ausgestattet, sagte Bank-Geschäftsführer Roland Chalons-Browne der 'Börsen-Zeitung' (Dienstagausgabe). 'Das Eigenkapital ermöglicht in der ersten Phase Großkredite von maximal rund 60 Millionen Euro. Insgesamt können wir damit ein Volumen von 1,5 bis 2 Milliarden Euro stemmen.'

'Die Finanzkrise hat gezeigt, dass ein eigenes Finanzierungsangebot sinnvoll ist, um unseren Vertrieb zu unterstützen. Denn ein Teil der Kunden benötigt zusätzliche Liquiditätsquellen, um überhaupt den Auftrag vergeben zu können', sagte Roland Chalons-Browne. Die Gefahr hoher Verluste, wie der Konkurrent General Electric sie mit seiner Bank erlitten hatte, sieht er nicht. 'Die Parallele führt in die Irre. Denn erstens sind wir wesentlich kleiner. Zweitens konzentrieren wir uns auf die Bereiche, in denen Siemens aktiv ist. Dort können wir die Erfahrungen der Sektoren in unsere Risikoeinschätzung integrieren. Drittens machen wir kein Konsumenten- und Hypothekengeschäft.'/fn/tw

Quelle: dpa-AFX

Staat zieht sich bei der Citigroup heraus

Mo, 06.12.10 23:39

Staat zieht sich bei der Citigroup heraus

WASHINGTON/NEW YORK (dpa-AFX) - Die von der Finanzkrise schwer getroffene US-Großbank Citigroup muss künftig wieder auf eigenen Beinen stehen. Die US-Regierung, die das Institut vor dem Zusammenbruch gerettet hatte, will ihre verbliebenen rund 2,4 Milliarden Stammaktien verkaufen. Nach dem Schlusskurs vom Montag an der New Yorker Börse würde das rund 12 Milliarden Dollar (9 Mrd Euro) in die Staatskasse spülen.

Ob das Geschäft zustande komme, hänge aber vom erzielbaren Preis ab, teilte das Finanzministerium mit. Nachbörslich fiel der Kurs leicht. Noch hält der Staat rund 7 Prozent an der Großbank; in der Spitze hatten die USA 27 Prozent in ihrem Besitz. Auch nach dem Aktienverkauf wird die Regierung noch im kleineren Umfang finanziell engagiert sein, jedoch keine Anteile mehr halten.

Die Citigroup war einst der Stolz der New Yorker Finanzwelt. In der Finanzkrise wäre das Institut aber ohne die Hilfen der Regierung pleitegegangen. Der US-Steuerzahler schoss 45 Milliarden Dollar zu und wurde im Gegenzug größter Anteilseigner. Auch andere Banken, Versicherungen und die Autobauer General Motors und Chrysler wurden vom Staat aufgefangen.

Weil sich die Citigroup inzwischen berappelt hat und damit auch der Aktienkurs gestiegen ist, stellt sich die Hilfe im Nachhinein als gutes Geschäft heraus. Dividenden auf Vorzugsaktien sowie Gebühren für Garantien brachten weiteres Geld ein. Am Ende dürfte der Steuerzahler mit einem Plus aus der Rettung herausgehen./das/DP/stk

Quelle: dpa-AFX

Citigroup streckt Fühler wieder nach Europa aus

Fr, 26.11.10 09:11

'FT': Citigroup streckt Fühler wieder nach Europa aus

LONDON (dpa-AFX) - Die US-Großbank Citigroup streckt nach ihrer Rettung in der Finanzkrise laut einem Pressebericht wieder die Fühler nach Europa aus. Das Institut wolle auf dem Alten Kontinent wieder ein schlankes Geschäftsstellennetz für das Privatkundengeschäft etablieren, berichtet die 'Financial Times' (FT/Freitag) unter Berufung auf Personen aus dem Umfeld der Bank. Die US-Regierung hatte die Citigroup in der Krise mit kräftigen Finanzspritzen vor dem Untergang gerettet. Im Gegenzug musste das Unternehmen sein Engagement im Ausland zusammenstreichen.

'In Zukunft werden wir wichtige Städte in Westeuropa erschließen', zitiert die Zeitung eine mit dem Plan vertraute Person. '2011 ist ein möglicher Zeitpunkt dafür.' Analysten zufolge dürfte die Citigroup für ihren erneuten Anlauf in Europa sowohl Großbritannien und Frankreich als auch Deutschland auf dem Zettel haben.

Erst im Sommer hatte Citigroup-Chef Vikram Pandit die neue Strategie des Konzerns für das Privatkundengeschäft vorgestellt. Demzufolge will die Bank ihr Filialnetz künftig auf etwa 100 Städte in der ganzen Welt konzentrieren. Damit richtet sie sich an Kunden, die ständig auf Reisen sind und weltweit den Service ihrer Bank in Anspruch nehmen wollen. Die 'FT' zitiert Banker mit der Aussage, dass 10 bis 15 dieser 100 Städte in Westeuropa liegen dürften.

Auch in Osteuropa solle die neue Strategie dem Bericht zufolge greifen. In Polen, wo die Citigroup derzeit 200 Filialen betreibt, solle das Geschäft künftig auf die Hauptstadt Warschau und möglicherweise eine oder zwei andere Städte konzentriert werden.

Bankchef Pandit hat die Citigroup nach dem Beinahekollaps während der Finanzkrise komplett neu sortiert und im Wesentlichen auf das klassische Bankgeschäft zurechtgestutzt. Allzu risikoreiche Geschäftszweige verkaufte er oder stampfte sie gleich ganz ein.

Die Citigroup galt einst der Stolz der New Yorker Finanzwelt und war eines der größten Geldhäuser der Welt. In der Krise hatte sie sich jedoch wie viele Konkurrenten am US-Hypothekenmarkt verhoben. Der Steuerzahler musste die Wall-Street-Größe mit insgesamt 45 Milliarden US-Dollar stützen und erhielt dadurch zeitweise die Kontrolle über das Haus./stw/fn/tw

Quelle: dpa-AFX

Österreich: Wertpapiersteuer erst 2012 ?

Letztes Update am 16.11.2010, 15:22

Wertpapiersteuer könnte später kommen

Banken und Fondsgesellschaften brauchen mehr Zeit, um die neue Steuer zu berechnen. Die Finanz könnte ein Einsehen haben.


Banker, Börse Anleger müssen warten: Wann die neue Steuer eingeführt wird, ist offen.
Beinahe täglich wird im Finanzministerium bei Gesprächsrunden mit Vertretern der Finanzbranche um Details der geplanten Steuer auf Wertpapiergewinne gerungen. Dabei zeichnet sich jetzt eine Verschiebung ab.

Der Gesetzgeber könnte ein Einsehen mit Banken und Fondsgesellschaften haben - wovon letztlich auch jeder Anleger profitiert. Im Raum steht, dass die Einführung der 25prozentigen Kapitalertragssteuer auf sämtliche Kursgewinne um ein Jahr verschoben wird.

Laut Gesetzesentwurf wären die Banken im kommenden Jahr verpflichtet, ihren Kunden ein Viertel der realisierten Kursgewinne bei Aktien, Anleihen, Fonds und Derivaten abzuschneiden und der Finanz abzuliefern. Für die exakte Berechnung dieser Kursgewinne ist aber der Aufbau umfangreicher EDV-Systeme nötig. "Ein administrativer Super-GAU", so Oberbank-Chef Franz Gasselsberger. Die Umsetzung innerhalb weniger Wochen wäre einfach nicht machbar.

Den Fondsgesellschaften macht das enge Zeitkorsett beinahe noch mehr zu schaffen. Denn in den Fonds fällt bereits seit Jahren eine fünfprozentige Steuer auf realisierte Kursgewinne an.

Dieser Steuersatz innerhalb der Fonds soll künftig nicht nur für Aktien, sondern für sämtliche Wertpapiere - also auch Anleihen oder Derivate - gelten. Und er soll sich zumindest verdoppeln, ist zu hören. Das Motto der Finanz dabei: Dieses Geld fließt rascher, die Gewinnsteuer des Anlegers vielleicht erst in 30 Jahren, wenn dieser verkauft.

Um eine klassische Doppelbesteuerung beim Anleger zu vermeiden, muss die Fondssteuer auf eine künftige Kursgewinnsteuer, die der Anleger zu zahlen hat, angerechnet werden können. Allein das zeigt, wie komplex die Materie ist und weshalb die Umsetzung mehr Zeit braucht.


Gesprächsrunden

Fix ist eine Verschiebung der neuen Steuer aber keineswegs. Das Finanzministerium bestätigt aber immerhin, dass darüber gesprochen wird. Laut Gesetzesentwurf sollen alle Wertpapiere betroffen sein, die ab Jahreswechsel ge- und irgendwann später mit Gewinn verkauft werden. Anleger, die wissen wollen, ob sie nun noch rasch heuer zuschlagen müssen, um nicht der neuen Steuer zu unterliegen, müssen wohl oder übel auf einen Ausgang der aktuellen Gesprächsrunden warten.


Quelle: kurier.at

Verluste Sorgen vor Zinserhöhung in China

Fr, 12.11.1022:35

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste Sorgen vor Zinserhöhung in China

NEW YORK (dpa-AFX) Die wichtigsten US-Indizes haben sich am Freitag mit Kursverlusten in das Wochenende verabschiedet. Ausgelöst von Gerüchten über eine drohenden Zinserhöhung in China realisierten Anleger weiterhin ihre in den letzten Wochen erzielten Gewinne, sagten Börsianer. Auch das besser als erwartet ausgewiesene Konsumklima der Universität Michigan sowie eine leichte Entspannung der Lage in Irland und am Devisenmarkt hätten unter den Anlegern keine neue Risikobereitschaft geweckt, hieß es.

Der Dow Jones schloss 0,80 Prozent tiefer bei 11.192,58 Punkten. Im Wochenvergleich büßte der US-Leitindex somit 2,2 Prozent ein. Für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es am Freitag um 1,18 Prozent auf 1.199,21 Punkte nach unten. Auch die Technologiewerte konnten sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. An der Nasdaq rutschte der Composite-Index um 1,46 Prozent auf 2.518,21 Punkte ab und der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 1,62 Prozent auf 2.137,95 Punkte.

Die Sorge vor einer Zinserhöhung in China war vor allem bei zyklischen Aktien und Rohstoffwerten zu spüren. Metall- und Ölpreise kamen in Sorge um das chinesische Wirtschaftswachstum und die globale Nachfrage nach Rohstoffen massiv unter Druck, weshalb die Titel des Ölkonzerns ExxonMobil um 1,17 Prozent auf 70,99 US-Dollar nachgaben. Die Aktien von Chevron und ConocoPhillips verloren jeweils etwa 0,75 Prozent. Schwäche zeigten auch die Papiere des Aluminiumkonzerns Alcoa , die um 2,32 Prozent auf 13,49 nachgaben. Cisco weitete seine kräftigen Vortagsverluste nochmals um 2,09 Prozent aus.

Der Flugzeugbauer Boeing sucht unterdessen weiter nach den genauen Ursachen für ein Feuer an Bord seines Hoffnungsträgers, dem Dreamliner 787. Bis dahin werde die gesamte Testflotte von sechs Maschinen am Boden bleiben, kündigte Boeing am Freitag an. Die Anteilsscheine setzten ihre jüngste Talfahrt mit einem Minus von 3,49 Prozent fort und waren schwächster Wert im US-Leitindex Dow Jones.

Eine Stützte waren dagegen Walt Disney , die als Favorit im Dow Jones um 5,27 Prozent auf 37,75 US-Dollar zulegten und ihre Verluste vom Vortag wieder mehr als aufholten. Am Donnerstag hatten versehentlich schon vor der Schlussglocke veröffentlichte Zahlen den Markt enttäuscht. Nun konzentrierte sich die Marktauffassung indes auf den als optimistisch angesehenen Ausblick. Börsianer verwiesen auf Aussagen während einer Telefonkonferenz, wonach das Management im laufenden Geschäftsjahr mit steigenden Werbeerlösen, höheren Preisen und mehr Besuchern in seinen Freizeitparks rechnet.

Intel profitierten mit einem Plus von 1,51 Prozent auf 21,53 Dollar davon, dass der Chipkonzern seine Quartalsdividende ab dem kommenden Jahr um 15 Prozent anheben will. Die Aktionäre sollen dann 0,18 US-Dollar pro Quartal und Aktie erhalten. Börsianer werteten dies als Zeichen, dass sich der weltgrößte Chiphersteller weiterhin auf einem gesunden Wachstumspfad befindet. Nvidia schnellten um 5,32 Prozent in die Höhe, nachdem es der Grafikkarten-Spezialist im vierten Geschäftsquartal wieder in die Gewinnzone geschafft hatte./tih/he

Quelle: dpa-AFX

Intercell meldet positive Studienergebnisse

Mo, 25.10.10 10:23

Intercell meldet positive Studienergebnisse zu Impfstoffkandidat IC43

Wien (aktiencheck.de AG) - Die Intercell AG (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW) hat positive Ergebnisse einer klinischen Phase II-Studie mit dem Impfstoffkandidaten IC43 gegen hospitale Infektionen mit dem Bakterium Pseudomonas aeruginosa veröffentlicht.

Wie der österreichische Impfstoffspezialist am Montag erklärte, wurde der primäre Endpunkt erreicht: Alle Impfgruppen zeigten gute Serokonversionsraten (65 - 81 Prozent) mit mittleren IgG-Antikörper Titern von 995-2117 ELISA Einheiten/ml. Bei den einzelnen Behandlungsgruppen konnten keine signifikanten Unterschiede in Hinblick auf behandlungsspezifische unerwünschte Ereignisse festgestellt werden. Darüber hinaus scheinen die lokale sowie die systemische Verträglichkeit gut zu sein. Anzahl und Art der berichteten medikamenteninduzierten Nebenwirkungen hätten keinerlei sicherheitsrelevante Bedeutung.

Sekundäre Endpunkte zur Immunogenität wurden ebenfalls erreicht und beinhalteten einerseits die IgG-Immunantwort, die innerhalb eines Zeitraums von 90 Tagen sieben Mal bewertet wurde, und andererseits Messungen zur funktionellen Antikörperaktivität mittels Opsonophagocytosis Assay sowie der Antikörperavidität. Insgesamt konnte nach der zweiten Injektion in allen Gruppen eine robuste Immunantwort festgestellt werden. Ferner konnte in allen mit dem Impfstoffkandidaten getesteten Gruppen im Vergleich zur Kontrollgruppe eine geringere Sterblichkeitsrate beobachtet werden.

Die Aktie von Intercell steht aktuell in Wien mit einem Plus von 8,63 Prozent bei 18,13 Euro. (25.10.2010/ac/n/a)

Quelle: AKTIENCHECK.DE

ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 22.10.2010

Fr, 22.10.1021:20

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 22.10.2010

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 22.10.2010

AKZO NOBEL

PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat Akzo Nobel von 'Outperform' auf 'Underperform' abgestuft und das Kursziel von 53,00 auf 45,00 Euro gesenkt. Im Gegensatz zu anderen Chemieunternehmen habe der niederländische Konzern schwache Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Martin Rödiger in einer Studie vom Freitag. Dies, der 2011 erwartete Anstieg der Rohstoffkosten und die von Akzo angekündigten, lediglich stabilen Margen hätten ihn zur Senkung seiner Gewinnprognosen veranlasst. Zudem erscheine die Bewertung der Aktie im Branchenvergleich anspruchsvoll und positive Nachrichten seien nicht in Sicht.

ALFA LAVAL

PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Alfa Laval nach Zahlen auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 125 schwedische Kronen belassen. Analyst Patrik Sjoblom sah in einer Studie vom Freitag ein durchwachsenes Zahlenwerk des Industrieunternehmens für das dritte Quartal. Während das bereinigte EBITA und der Vorsteuergewinn sowohl seine als auch die Konsensschätzungen übertroffen hätten, habe der organische Umsatz zwar die Markterwartungen erreicht, seine Prognose aber knapp verfehlt. Dazu komme der vorsichtige Ausblick auf das Schlussquartal.

AMAZON COM INC

NEW YORK - Barclays hat die Einstufung für die Papiere von Amazon nach Zahlen auf 'Overweight' mit einem Kursziel von 180,00 US-Dollar belassen (Kurs: 169,41 Dollar). Der Umsatzausblick für das vierte Quartal sei 'stark' ausgefallen und habe die durchschnittlichen Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Douglas Anmuth in einer Studie vom Freitag. Deshalb beunruhige es ihn nicht, dass der Online-Einzelhändler auf kurze Frist weiter in Auslieferungszentren investieren will, um die Erlöse zu steigern.

BAUER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Bauer von 38,00 auf 34,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Add' belassen. Seine Zuversicht hinsichtlich der angekündigten neuen Tiefbohranlage sei nach einem Gespräch mit Unternehmensvertretern gewachsen, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Freitag. Gleichzeitig sei allerdings fraglich, ob sich die Bausparte des Unternehmens auch wirklich schnell erhole. Hier rechne er mit höheren Lagerbeständen infolge von Zulieferproblemen. Seine Prognosen habe er gesenkt.

BILFINGER BERGER AG

DÜSSELDORF - Die WestLB hat die Einstufung für Bilfinger Berger auf 'Add' mit einem Kursziel von 62,00 Euro belassen. Die Auswirkungen durch den Kauf des Spezialisten zur Brennstoffaufbereitung für öl- und gasbefeuerte Kraftwerksturbinen, Rotring, dürften für den Gewinn je Aktie (EPS) und die Bewertung eher gering aber dennoch positiv ausfallen, schrieb Analyst Ralf Dörper in einer Studie vom Freitag. Die Genehmigung durch die Kartellbehörden vorausgesetzt, erwarte er die Konsolidierung für 2011.

CELESIO AG

FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für die Aktie von Celesio nach Bekanntgabe des Verkaufs des Anzag-Anteils an die britische Alliance Boots von 19,00 auf 19,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Halten' belassen. Für ihn komme der Verkauf nicht unerwartet, schrieb Analyst Lars Lusebrink in einer Studie vom Freitag. Die angekündigte Rückführung der Verbindlichkeiten mit dem Verkaufserlös hält er für sinnvoll.

CONTINENTAL AG

FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für die Aktie von Continental vor Zahlen zum dritten Quartal von 55,00 auf 66,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Halten' belassen. Der Automobilzulieferer dürfte im dritten Quartal von der starken Absatzentwicklung der Automobilhersteller profitiert haben, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Freitag. Der positive Trend in den vergangenen Quartalen sollte sich im Zeitraum Juli bis September in allen Sparten fortgesetzt haben.

CREDIT SUISSE GROUP AG

LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für Credit Suisse nach Quartalszahlen von 59,00 auf 53,00 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf 'Overweight' belassen. Aufgrund des anhaltend schwachen Investmentbankings des Finanzkonzerns habe er seine Gewinnprognosen je Aktie gesenkt, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Studie vom Freitag. Die aktuelle Bewertung der Aktie erlaube aber weiterhin ein 'Overweight'-Votum. Zudem sei der Titel auf der 'Analyst Focus List'.

CREDIT SUISSE GROUP AG

ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für Credit Suisse nach Quartalszahlen von 44,00 auf 42,00 Franken gesenkt und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Er habe seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2010 bis 2012 aufgrund der enttäuschenden Ergebnisse um bis zu sieben Prozent gesenkt, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Studie vom Freitag. Die Ertragsentwicklung habe in der Vermögensverwaltung und dem Investmentbanking enttäuscht, doch seien in der Vermögensverwaltung zumindest hohe Nettozuflüsse verzeichnet worden.

DANONE

LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für Danone nach Umsatzzahlen zum dritten Quartal von 57,90 auf 58,50 Euro angehoben und auf der 'Conviction Buy List' belassen. Neben dem anhaltend starken Absatzwachstum sei vor allem die bessere Preisentwicklung positiv, schrieb Analyst Alexis Colombo in einer Studie vom Freitag. Er habe seine Prognose für das organische Wachstum 2010 leicht angehoben. Zusammen mit den Aktienrückkäufen und den negativen Auswirkungen des starken Euro habe das insgesamt zu leicht höheren Gewinnschätzungen je Aktie für 2011 und 2012 geführt.

EON AG

LONDON - Merrill Lynch hat Eon auf 'Neutral' mit einem Kursziel von 25,00 Euro belassen. Die langfristigen Einkaufsverträge für Erdgas bei einem gleichzeitig harten Wettbewerb im Endkundengasgeschäft könnten angesichts des Preisunterschieds für Erdöl- und Erdgas (Oil-Gas-Spread) die Gewinnentwicklung belasten, schrieb Analyst Christopher Kuplent in einer Branchenstudie vom Freitag. Im schlimmsten Fall könnte seine Nettogewinnprognose 2012 für Eon um 33 Prozent sinken.

ERICSSON

PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Ericsson nach Zahlen auf 'Outperform' mit einem Kursziel von 90,00 schwedische Kronen belassen. Der Quartalsumsatz sei zwar wegen abermaliger Komponenten-Engpässe unter seiner Schätzung geblieben, doch dafür habe die Profitabilität des Telekomausrüsters positiv überrascht, schrieb Analyst Odon de Laporte in einer Studie vom Freitag.

FIAT SPA

FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Fiat nach Quartalszahlen von 10,00 auf 12,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Hold' belassen. Sowohl die Ergebnisse als auch die neue Unternehmensprognose eines Handelsgewinns von mehr als zwei Milliarden Euro 2010 hätten seine Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Sascha Gommel in einer Studie vom Freitag. Das Kursziel trage seinen neuen Prognosen sowie einer höheren Bewertung des Landmaschinenproduzenten CNH, einer Konzerntochter, Rechnung.

FIAT SPA

PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Fiat nach Zahlen von 11,70 auf 12,20 Euro angehoben, aber die Einstufung auf 'Underperform' belassen. Das unerwartet starke dritte Quartal gehe vor allem auf die Autosparte zurück, die Fiat zum Jahreswechsel als eigenständiges Unternehmen vom sogenannten Industriegeschäft mit den Lastwagen sowie Land- und Baumaschinen abspalten will, schrieb Analyst Bruno Lapierre in einer Studie vom Freitag. Der endlich angehobene Jahresausblick liege zwar über der Markterwartung, doch es sei bereits vorher klar gewesen, dass er nach der Anhebung der Quartalsziele angehoben werden müsse. Seine unveränderte Einstufung begründete er mit dem zu geringen Kurspotenzial.

FUCHS PETROLUB AG

DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für die Vorzugsaktie von Fuchs Petrolub nach vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal von 100,00 auf 103,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Die veröffentlichten Eckdaten des Schmierstoffherstellers seien überraschend positiv ausgefallen, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Freitag. Für das Gesamtjahr 2010 hat er seine Margenprognose erhöht und seine Schätzung für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 241,2 Millionen Euro angehoben.

FUCHS PETROLUB AG

HANNOVER - Die Nord/LB hat die Einstufung für die Vorzugsaktie von Fuchs Petrolub nach vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal von 'Halten' auf 'Kaufen' und das Kursziel von 80,00 auf 104,00 Euro angehoben. Zum wiederholten Male habe der Hersteller von Schmierstoffen die Erwartungen des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Freitag. Die neuen Ziele für das Gesamtjahr lägen zwar oberhalb der Konsensschätzung, erschienen aber noch sehr konservativ.

FUCHS PETROLUB AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Fuchs Petrolub nach vorläufigen Quartalszahlen auf 'Hold' mit einem Kursziel von 79,00 Euro belassen. Die Kennziffern hätten seine und die Erwartungen des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Stephan Kippe in einer Studie vom Freitag. Dank der starken Nachfrage dürfte es dem Schmiermittelspezialisten besser gelungen sein, höhere Rohstoffkosten auf die Kunden umzulegen.

FUCHS PETROLUB AG

MÜNCHEN - Die Unicredit hat das Kursziel für die Vorzugsaktie von Fuchs Petrolub von 83,00 auf 97,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Buy' belassen. Die vorläufigen Zahlen des Herstellers von Schmierstoffen zum dritten Quartal seien fantastisch ausgefallen, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Freitag.

FUCHS PETROLUB AG

FRANKFURT - Die australische Investmentbank Macquarie hat das Kursziel für Fuchs Petrolub nach Zahlen von 75 auf 84 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Der solide Geschäftsbericht zum dritten Quartal zeige die anhaltenden Erfolge des Schmierstoffherstellers bei der Konzentration auf das Spezialitäten-Geschäft, schrieb Analyst Christian Faitz in einer Studie vom Freitag. Zudem habe das Unternehmen Rüchenwind durch die Entwicklung der Fahrzeugindustrie bekommen. Daher habe er seine Gewinnschätzungen und entsprechend das Ziel für die Aktie nach oben revidiert. An seiner neutralen Empfehlung änderte Faitz indes nichts, da er die Zahlen durch den Kursanstieg der vergangenen Wochen schon großteils eingepreist sieht.

GAGFAH

LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Gagfah von 'Neutral' auf 'Buy' hochgestuft und das Kursziel von 6,50 auf 7,00 Euro angehoben. Da die hauseigenen Ökonomen ihre Renditeerwartungen für Geldmarktanlagen und Unternehmensanleihen gesenkt hätten, habe er seine Kursziele für die Aktien europäischer Immobilienunternehmen im Schnitt um sechs Prozent angehoben, schrieb Analyst Julian Livingston-Booth in einer Branchenstudie vom Freitag. Die niedrigeren Anleihezinsen seien zwar hilfreich für den Sektor, aber nicht der entscheidende Kurstreiber, weshalb die Zielanhebungen moderat ausfielen. Zu Gagfah verwies der Analyst zusätzlich auf die Stärke des Konsums in Deutschland sowie eine unterdurchschnittliche Kursentwicklung der Aktie.

GEA GROUP

DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für die Aktie der Gea Group vor Zahlen zum dritten Quartal von 17,00 auf 20,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Halten' belassen. Beim Umsatz des Maschinenbaukonzerns sei im dritten Quartal erstmals seit Beginn der Wirtschaftskrise wieder mit einem Anstieg im Jahresvergleich zu rechnen, schrieb Analyst Gordon Schönell in einer Studie vom Freitag. Die Auftragseingänge aus dem zweiten und dritten Quartal sollten insbesondere im vierten Quartal für einen Umsatzschub sorgen.

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat HHLA nach dem Interview eines Finanznachrichtendienstes mit dem Finanzvorstand Roland Lappin auf 'Buy' mit einem Kursziel von 34,00 Euro belassen. Die bestätigten Unternehmensprognosen des Hafenlogistikers, die Hinweise auf ein stabileres Transportwachstum in Richtung China sowie eine starke Dynamik auf den Routen nach Osteuropa werte er positiv, schrieb Analyst Frank Skodzik in einer Studie vom Freitag. Neu seien diese Informationen aber nicht.

IVG IMMOBILIEN

LONDON - Die US-Investmentbank Goldman Sachshat das Kursziel für IVG von 4,40 auf 4,80 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Sell' belassen. Da die hauseigenen Ökonomen ihre Renditeerwartungen für Geldmarktanlagen und Unternehmensanleihen gesenkt hätten, habe er seine Kursziele für die Aktien europäischer Immobilienunternehmen im Schnitt um sechs Prozent angehoben, schrieb Analyst Julian Livingston-Booth in einer Branchenstudie vom Freitag. Die niedrigeren Anleihezinsen seien zwar hilfreich für den Sektor, aber nicht der entscheidende Kurstreiber, weshalb die Zielanhebungen moderat ausfielen.

LINDE AG

DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für die Aktie von Linde vor Zahlen vom dritten Quartal von 112,00 auf 125,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Kaufen' belassen. Es sei davon auszugehen, dass sich das profitable Wachstum des Gase- und Anlagenbaukonzerns fortgesetzt habe, schrieb Analyst Heiko Feber in einer Studie vom Freitag. Getragen habe es wohl insbesondere die Gase-Sparte, deren Umsatz um 13,8 Prozent gewachsen sein dürfte. Im Vergleich dazu dürfte das Wachstum des Engineering-Bereichs moderat ausgefallen sein.

LOREAL

PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für L'Oreal nach Zahlen von 94 auf 98 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Der französische Kosmetikkonzern habe einen soliden Geschäftsbericht für das dritte Quartal vorgelegt und seine Marktanteile gesteigert, schrieb Analyst Pierre Lamelin in einer Studie vom Freitag. Das um Währungseffekte bereinigte, organische Umsatzwachstum liege sowohl über seinen als auch den Konsenserwartungen. Trotz der schwierigen Berechenbarkeit der Geschäftsentwicklung habe sich das Unternehmen mit Blick auf das vierte Quartal wenig besorgt gezeigt. Lamelin hob seine bereinigten Umsatzschätzungen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr an. Wegen der hohen Qualität der Zahlen verdiene L'Oreal zudem höhere Bewertungskennziffern.

MERCK KGAA

DÜSSELDORF - Das Bankhaus Lampe hat das Kursziel für die Aktie von Merck KGaA vor Zahlen zum dritten Quartal von 72,00 auf 66,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf 'Kaufen' belassen. Nach dem Rückschlag bei dem oralen Multiple-Sklerose-Präparat Cladribine in Europa und der gleichzeitigen Markteinführung des Konkurrenzprodukts von Novartis (Gilenya) in den USA sei das Aufwärtspotenzial in den kommenden Monaten begrenzt, schrieb Analystin Leslie Iltgen in einer Studie vom Freitag. Neben den Problemen im Pharmabareich werde mit einer abnehmenden Dynamik im Flüssigkristallgeschäft gerechnet.

METRO AG

PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Metro von 49,00 auf 58,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Outperform' belassen. Er gehe weiter davon aus, dass der Handelskonzern die Früchte seines Restrukturierungsprogramms 'Shape 2012' ernten und von einer niedrigeren Kostenbasis profitieren werde, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag. Dank des starken Konjunkturumfelds in den wichtigen Märkten Deutschland und Russland sehe er die Gewinn- und Margensteigerung als nachhaltig an. Daher hebe er seine Gewinnschätzungen für die Jahre bis 2012 leicht an und erhöhe - auch wegen seiner nun optimistischeren Umsatzprognosen - das Ziel für die Aktie.

NOKIA

LONDON - Goldman Sachs hat das Kursziel für Nokia nach Quartalszahlen von 8,60 auf 8,80 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Neutral' belassen. Bei den durchschnittlichen Verkaufspreisen habe Nokia positiv überrascht, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Freitag. Die zügige und klare Software-Strategieankündigung sei ebenfalls positiv, der Erfolg aber nicht sicher. Er bezweifle, dass Nokia die notwendigen Verbesserungen schneller erreichen könne als Android oder Apple . Die Rückeroberung verlorener Marktanteile im Smartphone-Segment sei daher nach wie vor unwahrscheinlich.

NOKIA

FRANKFURT - Independent Research hat die Einstufung für die Aktie von Nokia nach Zahlen vom dritten Quartal auf 'Kaufen' mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Die Zahlen hätten seine Erwartungen und die des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Jens Hasselmeier in einer Studie vom Freitag. Der Hersteller von Mobiltelefonen habe vor allem von der dynamischen Absatzentwicklung bei Smartphones und mobilen Endgeräten profitiert.

NOKIA

ZÜRICH - Die UBS hat das Kursziel für Nokia nach Quartalszahlen von 7,30 auf 8,80 Euro angehoben, die Einstufung aber auf 'Neutral' belassen. Der Handyproduzent habe auch im Vergleich zu den gestiegenen Erwartungen solide Ergebnisse vorgelegt, schrieb Analyst Gareth Jenkins in einer Studie vom Freitag. Ein gutes Zeichen seien zudem die ersten Schritte des neuen Nokia-Chefs, um die Probleme der Finnen zu bewältigen. Das neue Kursziel trage der positiven Umsatzdynamik Rechnung.

PRAKTIKER

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Aktie von Praktiker vor Quartalszahlen von 'Buy' auf 'Hold' abgestuft und das Kursziel von 7,80 auf 7,50 Euro gesenkt. Zahlreiche Faktoren verlangsamten nach wie vor die Erholung bei der Baumarktkette, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer am Freitag vorgelegten Studie. So reduziere Praktiker etwa weiterhin die Marketingaktivitäten. Ferner sei das Verbraucherumfeld in den ost- und mitteleuropäischen Staaten noch immer getrübt. Auch Mehrwertsteuererhöhungen in internationalen Märkten bremsten die Erholung. Kuhn begründete seine Abstufung außerdem mit dem deutlichen Kursplus der vergangenen drei Monate und den weiter vorhandenen Risiken mit Blick auf eine erfolgreiche Restrukturierung.

PUMA AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Puma vor Zahlen zum dritten Quartal auf 'Hold' mit einem Kursziel von 255 Euro belassen. Er rechne mit einem Umsatzwachstum von 7,5 Prozent gemessen am Vorjahresquartal, schrieb Analyst Michael Kuhn in einer am Freitag vorgelegten Studie. Dazu dürfte unterem anderem der stärkere Dollar beigetragen haben. Das Betriebsergebnis sollte erneut von Kostensenkungen begünstigt worden sein. Der Fokus richte sich nun darauf, wie der Sportartikelhersteller beabsichtige, sein Umsatzziel von vier Milliarden Euro zu erreichen.

PUMA AG

DÜSSELDORF - Das Bankhaus HSBC hat das Kursziel für Puma von 275,00 auf 300,00 Euro angehoben und die Einstufung auf 'Overweight' belassen. Seine Prognosen für das organische Wachstum bis 2015 könnten sich als zu konservativ erweisen, schrieb Analyst Antoine Belge in einer Studie vom Freitag. Entscheidend sei etwa, ob der Sportartikelhersteller bei der Vorstellung seines Strategieplans 'Phase IV Revisited 2011-2015' Ende Oktober an seinem Ziel festhalte, bis 2015 ein Umsatzwachstum von 60 Prozent zu erzielen. Der Mutterkonzern Pinault-Printemps-Redoute (PPR) sei jüngsten Aussagen zufolge zwar nicht unbedingt darauf aus, die Puma-Minderheitsaktionäre schnell vollständig herauszukaufen, dennoch habe sich der PPR-Anteil an dem Sportartikelhersteller zuletzt weiter auf nun 71 Prozent erhöht. Die Anhebung des Puma-Kursziels begründete Belge indes mit einer Aktualisierung des Bewertungsmodells.

Q-CELLS SE

FRANKFURT - Independent Research hat das Kursziel für die Aktie von Q-Cells nach Durchführung der Kapitalerhöhung von 3,80 auf 3,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf 'Verkaufen' belassen. Die Bilanzstruktur sowie die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten des Solarkonzerns würden zwar verbessert, allerdings seien die Verwässerungseffekte im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung erheblich, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Freitag.

RWE AG

LONDON - Merrill Lynch hat RWE auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 45,00 Euro belassen. Die langfristigen Einkaufsverträge für Erdgas bei einem gleichzeitig harten Wettbewerb im Endkundengasgeschäft könnten angesichts des Preisunterschieds für Erdöl- und Erdgas (Oil-Gas-Spread) die Gewinnentwicklung belasten, schrieb Analyst Christopher Kuplent in einer Branchenstudie vom Freitag. Im schlimmsten Fall könnte seine Nettogewinnprognose 2012 für RWE um 14 Prozent sinken.

SAP AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für SAP vor Zahlen zum dritten Quartal auf 'Buy' mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Nach einer Aktualisierung seines Bewertungsmodells um Währungseffekte rechne er nun mit einem Konzernumsatz von 2,999 Milliarden und einem Lizenzumsatz von 673 Millionen Euro, schrieb Analyst Marc Geall in einer am Freitag vorgelegten Studie. Mit Blick auf die langfristige Nachfrage bleibe er für den Software-Hersteller positiv gestimmt.

STADA ARZNEIMITTEL AG

LONDON - Die WestLB hat die Einstufung für Stada auf 'Neutral' belassen. In Europa und insbesondere in Deutschland herrsche aufgrund staatlicher Kostendämpfung ein zunehmend raues Klima für Generikahersteller, schrieb Analyst Mark Belsey in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Er wies auf den im dritten Quartal überraschend großen Umsatzrückgang des Mitbewerbers Sandoz in Deutschland hin.

TOM TAILOR

PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat Tom Tailor mit 'Outperform' und einem Kursziel von 17,30 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Modekonzern sei mit der Überarbeitung seines Geschäftsmodells für eine erfolgreiche Zukunft gerüstet, schrieb Analystin Jennifer Gaussmann in einer Studie vom Freitag. Da das Markenbewusstsein weniger ausgeprägt als bei den Wettbewerbern Esprit und S.Oliver sei, habe Tom Tailor hier noch ein deutliches Wachstumspotenzial. Wegen eines möglichen Aktienüberhangs beinhalte das Kursziel aber einen 20-prozentigen Abschlag auf fairen Wert der Aktie.

TUI AG

FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für die Aktie von Tui nach Rechenfehlern bei der britischen Tochter TUI Travel und nach Korrekturen der Bilanz auf 'Reduce' mit einem Kursziel von 8,00 Euro belassen. Die unerwarteten Abschreibungen und der Rücktritt des Finanzvorstands von Tui Travel seien negative Überraschungen, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Dennoch dürfte das bereinigte Geschäftsergebnis des Reisekonzerns davon nicht beeinflusst werden.

VOLVO

PARIS - Die französische Investmentbank Cheuvreux hat die Einstufung für Volvo nach Zahlen auf 'Underperform' mit einem Kursziel von 85,00 schwedischen Kronen belassen. Der um Währungseffekte bereinigte Quartalsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ergebe eine Marge über den Marktschätzungen, schrieb Analyst Patrik Sjoblom in einer Studie vom Freitag. Rechne man diesen positiven Effekt heraus, ergebe sich aber nur noch eine erwartungsgemäße Entwicklung. Der Umsatz mit Lastwagen entspreche ebenso wie die Auftragslage den Konsenserwartungen, das EBIT liege indes fünf Prozent darüber.

/zb

Quelle: dpa-AFX

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