MULTICHART Kursabfrage: (Name oder WKN)

Blanko-Schecks für Fannie und Freddie

News - 27.12.09 15:00

Blanko-Schecks für Fannie und Freddie - Banken zahlen zurück

WASHINGTON (dpa-AFX) - Während die US-Banken wieder Gewinne einfahren und die in der Finanzkrise gewährten staatlichen Milliardenhilfen zurückzahlen, erweisen sich die Immobilien-Finanzierer zunehmend als Fass ohne Boden.
Die mit Milliardenverlusten kämpfenden US-Institute Fannie Mae und Freddie Mac bekommen nun bis Ende 2012 unbegrenzten Kredit beim amerikanischen Steuerzahler. Die bisherige Obergrenze für staatliche Finanzspritzen von jeweils 200 Milliarden Dollar wurde aufgehoben, wie das US-Finanzministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Damit soll dem Finanzmarkt signalisiert werden, dass die US-Regierung fest hinter den staatlich kontrollierten Instituten steht. Die Regelung gilt für die kommenden drei Jahre.
Beide Unternehmen hätten den bisherigen Kreditrahmen von zusammen 400 Milliarden Dollar allerdings bei weitem nicht ausgeschöpft, hieß es weiter. Demnach flossen bislang 111 Milliarden Dollar an staatlichen Hilfen an die Institute, die außerordentlich wichtig für die Stabilität des US-Immobilienmarktes sind. Davon entfallen laut US-Finanzministerium 51 Milliarden Dollar auf Freddie Mac und 60 Milliarden Dollar auf Fannie Mae.
HINTERGRUND
Die beiden Finanzierer stehen hinter etwa jedem zweiten Immobilienkredit in den USA. Sie sind zentral für die Pläne von US-Präsident Barack Obama zur Stabilisierung des US-Häusermarktes. Um den völligen Kollaps des Hypothekenmarkts zu verhindern, hatte der Staat bereits im September 2008 das Steuer bei Fannie Mae und Freddie Mac übernommen.
Derweil bekommen die US-Banken langsam wieder Oberwasser und zahlen die Rettungsmilliarden an Washington zurück. Sie wollen sich so schnell wie möglich aus der ungeliebten Umklammerung des Staates lösen. Banken, die Staatshilfe in Anspruch nehmen, unterliegen einer strengen Kontrolle und müssen harte Einschnitte bei der Bezahlung ihrer Führungskräfte hinnehmen.
WELLS FARGO ZAHLT ZURÜCK
Die US-Großbank Wells Fargo überwies am Mittwoch wie bereits angekündigt 25 Milliarden Dollar an die US-Regierung. Damit ist ihre Unterstützung komplett zurückgezahlt. Das Geld war über eine Kapitalerhöhung und die Ausgabe neuer Aktien eingesammelt worden, wie die Bank in San Francisco mitteilte.
Die Citigroup zahlte 20 Milliarden Dollar an Staatshilfen aus dem US-Bankenrettungsprogramm (TARP) zurück. Die US-Regierung hatte den Finanzkonzern mit 45 Milliarden Dollar gestützt und darüber hinaus noch weitere milliardenschwere Garantien abgegeben. Der Großteil der im Rahmen des TARP-Rettungsplans ausgegebenen Vorzugsaktien wurde später in Stammaktien umgewandelt, so dass der Staat nun Hauptaktionär der Citigroup ist. Vor wenigen Tagen hatte auch die Bank of America 45 Milliarden Dollar zurückerstattet.
IMMER NOCH DEUTLICHE VERLUSTE BEI IMMOBILIENFINANZIERERN
Bei den Immobilienfinanzierern sieht es hingegen immer noch düster aus. Fannie Mae verbuchte allein im dritten Quartal 2009 einen Verlust von 19,8 Milliarden Dollar nach einem Minus von fast 30 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Das kleinere Schwesterinstitut Freddie Mac schrieb im dritten Quartal einen Verlust von 6,3 Milliarden Dollar, nach 25,3 Milliarden ein Jahr zuvor.
Der Absturz des US-Immobilienmarkts war Auslöser der Finanz- und Wirtschaftskrise. Der Markt erholt sich nur langsam. Wegen der steigenden Arbeitslosigkeit in den USA können noch immer viele Menschen ihre Hypothekenraten nicht bezahlen./gö/DP/he

Quelle: dpa-AFX

S.A.G. Solarstrom AG

News - 23.12.09 16:18

DGAP-News: S.A.G. Solarstrom AG (deutsch)

S.A.G. Solarstrom AG verlängert Zeitraum für Aktienrückkauf und erhöht
Rückkaufvolumen


S.A.G. Solarstrom AG / Aktienrückkauf

23.12.2009

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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S.A.G. Solarstrom AG verlängert Zeitraum für Aktienrückkauf und erhöht
Rückkaufvolumen

- Rückkauf soll nunmehr bis zum 30. April 2010 laufen und erfolgt aufgrund
der guten Geschäftsentwicklung und der positiven Aussichten für 2010
- Beschluss umfasst ein Volumen von bis zu 500.000 eigenen Aktien
- CloseBrothers Seydler Bank AG mit unabhängiger Durchführung beauftragt

Freiburg, 23. Dezember 2009. Die S.A.G. Solarstrom AG ( WKN: 702 100 , ISIN:
DE0007021008), Freiburg, hat heute beschlossen, im Rahmen der
Hauptversammlungs-Ermächtigung vom 13. Juli 2009 das derzeit laufende
Aktienrückkaufprogramm zeitlich und bezüglich des Umfangs zu erweitern und
mit Beginn des heutigen Tages bis zum 30. April 2010 weitere maximal
500.000 eigene Aktien zurückzukaufen. Dieser Beschluss erfolgte aufgrund
der aktuell guten Geschäftsentwicklung und der positiven Erwartungen für
das nächste Geschäftsjahr. In ihrer Meldung vom gestrigen Tage hatte die
S.A.G. Solarstrom AG ihre Prognose für das Gesamtjahr 2009 mit einem
Umsatz zwischen 125 Mio. EUR und 140 Mio. EUR und einem EBIT zwischen 5
Mio. EUR und 8 Mio. EUR bestätigt und für das Geschäftsjahr 2010 einen
Umsatz zwischen 190 Mio. EUR und 210 Mio. EUR und ein EBIT zwischen 8 Mio.
EUR und 11 Mio. EUR angekündigt.

Neben den in der Zeit vom 2. Juli 2009 bis zum 10. Juli 2009 erworbenen
15.378 S.A.G.-Aktien hat das Unternehmen seit dem 17. Juli 2009 bis zum
Ablauf des gestrigen Tages bereits insgesamt 529.557 eigene Aktien
erworben. Da 7.735 Aktien im August 2009 zur Bedienung von Wandlungsrechten
eingesetzt wurden, hatte die S.A.G. Solarstrom AG mit Ablauf des gestrigen
Tages demnach 537.200 eigene Aktien im Bestand. Mit der unabhängigen
Durchführung des erweiterten Aktienrückkaufprogramms wurde erneut die
CloseBrothers Seydler Bank, Frankfurt/Main, beauftragt. Die Bank darf im
Rahmen des Programms täglich nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen
Handelsvolumens an allen deutschen Wertpapierbörsen an den jeweils dem
Handelstag vorangegangenen zwanzig Handelstagen nicht überschreiten. Der
Erwerbspreis darf das arithmetisches Mittel der Eröffnungskurse im
XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main an den fünf
Börsentagen vor Eingehen der Verpflichtung zum Erwerb eigener Aktien um
nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.

Die so erworbenen Aktien dürfen nach der Ermächtigung der Hauptversammlung
vom 13. Juli 2009 zu allen gesetzlichen Zwecken verwandt werden,
insbesondere dürfen sie gegen Sachleistung veräußert werden, insbesondere
auch im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen und dem Erwerb von
Unternehmen, Unternehmensteilen und Unternehmensbeteiligungen. Ferner
dürfen sie auch in anderer Weise als über die Börse oder über ein
Bezugsangebot unter Wahrung des Bezugsrechts aller Aktionäre veräußert
werden, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden,
der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum
Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Abs. 3 S.
4 AktG). Die Gesellschaft kann eigene Aktien, die aufgrund dieser
Ermächtigung erworben werden, auch zur Erfüllung von Wandel- oder
Optionsrechten bzw. im Rahmen eines Aktienoptionsplans verwenden. In den
genannten Beispielsfällen kann auch das Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossen werden.

'Die S.A.G. Solarstrom AG befindet sich nach wie vor auf einem
ertragsorientierten Wachstumskurs. Die Fortsetzung des Rückkaufprogrammes
erlaubt es uns, bei strategischem Bedarf auf eigene Aktien, die auf dem
derzeitigen Kursniveau erworben werden können, zurückgreifen zu können. Wie
schon im August geschehen, können wir die Aktien zudem auch zur Erfüllung
von Wandel- oder Optionsrechten verwenden. Damit vermeiden wir bei der
Nutzung der eigenen Aktien eine Verwässerung und steigern so die
Attraktivität der S.A.G.-Aktien', so Dr. Karl Kuhlmann,
Vorstandsvorsitzender der S.A.G. Solarstrom AG.

Die im Rahmen des Rückkaufes erfolgten Transaktionen werden wöchentlich
jeweils montags auf der Homepage der S.A.G: Solarstrom AG
www.solarstromag.com bekannt gemacht.


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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Über die S.A.G. Solarstrom AG:

Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg, ist
herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden
konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen. Die
Unternehmensgruppe errichtet national und international effiziente Anlagen
in allen Größenordnungen. Mit eigenen Anlagen produziert das Unternehmen
nachhaltig Solarstrom.
Zum Leistungsportfolio der S.A.G. Solarstrom AG gehören außerdem
Dienstleistungen rund um den gesamten Lebenszyklus von
Photovoltaik-Anlagen, darunter Energie- und Wetterdatenmanagement,
Ertragsgutachten, Fernwartung und Instandhaltung sowie Versicherung und
Finanzierung. Der Konzern bietet damit eine umfassende
Photovoltaik-Wertschöpfungskette vom Ertragsgutachten über Planung, Bau,
Betrieb, Überwachung bis hin zu Optimierung, Repowering oder Rückbau.
Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und zählt zu den Pionieren der
Solarbranche. Rund 160 Spezialisten arbeiten an den vier Standorten in
Deutschland sowie den Tochtergesellschaften in Italien, Spanien, Österreich
und der Schweiz.
Die S.A.G. Solarstrom AG ist im Freiverkehr, Entry Standard, der
Frankfurter Wertpapier Börse sowie nach dem Regelwerk M:access der Börse
München notiert.

Kontakt:
S.A.G. Solarstrom AG
Sasbacher Straße 5
79111 Freiburg
Germany
www.solarstromag.com
Investor Relations:
Veit-Gunnar Schüttrumpf
Tel.: +49-(0)761-4770-368
E-Mail: ir@solarstromag.com
Public Relations:
Jutta Lorberg
Tel.: +49-(0)761-4770-311
E-Mail: presse@solarstromag.com

23.12.2009 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen
übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter www.dgap-medientreff.de und
www.dgap.de

United Internet drängt ins Telekom-Fernsehen

News - 18.12.09 07:49

United Internet drängt ins Telekom-Fernsehen

FRANKFURT (dpa-AFX) - United Internet will die Internet-TV-Technik der Deutschen Telekom nutzen dürfen.
'Auch hier liegt eine Monopolstruktur vor; solche Dienste müssen ebenfalls diskriminierungsfrei zugänglich sein', sagte der Chef der Tochtergesellschaft 1&1 der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (FAZ/Freitag). 'Notfalls muss die Regulierungsbehörde eingreifen.'
1&1 verkauft bereits von der Telekom angemietete superschnelle Internet-Anschlüsse (VDSL) an seine eigenen Kunden weiter. Über diese Zugänge ist auch Internet-Fernsehen, das sogenannte IPTV, möglich. 1&1 will mit einem eigenen TV-Angebot mehr Kunden locken, denn bislang ist die Nachfrage 'verhalten positiv'. 'Aber wir hängen beim Internet-Fernsehen von der Kooperationsbereitschaft der Deutschen Telekom ab, die uns den Zugriff auf ihr Multicast-Fernsehsignal für das VDSL-Netz verwehrt', sagte Hoffmann.
Die Telekom zeigte sich gesprächsbereit. 'Wir werden unser VDSL-Vorleistungsprodukt so weiterentwickeln, dass die Übertragung von IPTV für Wettbewerber möglich wird', sagte ein Sprecher der 'FAZ'. Wann es so weit sein könnte, ließ er offen. Ein Weiterverkauf von Inhalten ist demnach nicht geplant. Die Telekom-Konkurrenz müsste also ein eigenes Programm einkaufen. Die Telekom bietet unter anderem Fußball-Bundesliga an und macht damit dem Bezahlsender Sky Deutschland Konkurrenz./das/she

Quelle: dpa-AFX

Dax-Chefs warnen vor neuer Blase

News - 19.12.09 19:10

Dax-Chefs warnen vor neuer Blase

Ist nach der Krise vor der Krise? Die Vorstände zweier Dax-Unternehmen warnen einmütig vor neuen Turbulenzen an den Finanzmärkten. Allianz-Chef Michael Diekmann übt Kritik an den Banken, Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz hat Sorge, dass der Immobilien- eine Rohstoffblase folgt.

HB DÜSSELDORF/MÜNCHEN. Allianz-Chef Michael Diekmann hat vor neuen Turbulenzen an den Finanzmärkten gewarnt. "Wir finanzieren gerade die nächste Finanzblase", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Am Markt sei sehr viel billiges Geld vorhanden, das die Investoren dazu verleite, hohe Risiken einzugehen. Vor allem Banken nutzten die Gelegenheit, um mit diesem Kapital Eigenhandel zu betreiben, der letzten Endes keinen Wert schaffe. Kritik übte der Allianz-Vorstandsvorsitzende an den weiter hohen Gehaltszulagen für Bankmanager. "Diese Boni-Exzesse sind unerträglich", sagte Diekmann. Sie seien jedoch nur schwer in den Griff zu bekommen, wenn nicht auch rigoros andere Finanzfirmen wie Hedgefonds kontrolliert würden.

Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz stieß ins gleiche Horn. Der 68-Jährige, der Anfang 2011 an der Konzernspitze abgelöst werden soll, warnte vor der zunehmenden Spekulation auf den Rohstoffmärkten. Es seien wieder Spekulanten und Finanzjongleure unterwegs, die munter mit Derivaten handelten. Preise für Rohstoffe würden nicht mehr auf Jahresbasis verhandelt, sondern am extrem kurzfristigen Spotmarkt. "Meine Sorge ist, dass nach der Immobilienblase jetzt eine Rohstoffblase kommt".

Für sein Unternehmen rechnet Schulz nach dem tiefen Absturz in die Verlustzone mit einer längeren Durststrecke: Es werde noch bis 2012 andauern, bis das Unternehmen das Niveau des Jahres 2007 erreicht habe, sagte der Manager der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Selbst die hohen Wachstumsraten in China und Indien reichten nicht aus, den weltweiten Absturz abzufangen.

Vor allem der weltweite Einbruch der Stahlkonjunktur hatte den Konzern im Geschäftsjahr 2008/2009 (30.9.) tief in die roten Zahlen gedrückt und einen Vorsteuer-Verlust von 2,3 Mrd. Euro beschert. Gegenüber 2007/2008 verschlechterte sich das Ergebnis um 5,5 Mrd. Euro.

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Quelle: HANDELSBLATT

Ölpreise gefallen - Steigender Dollar belastet

News - 17.12.09 18:24

WDH/Ölpreise gefallen - Steigender Dollar belastet

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag belastet durch
einen gestiegenen US-Dollar gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der
US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar
kostete am Abend 71,30 Dollar. Das waren 1,36 Dollar weniger als zum
Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur
Auslieferung im Februar sank um 1,91 Dollar auf 72,38 Dollar.

Vor allem der gestiegene Dollar belaste die Ölpreise, sagten Händler. Der Euro
war am Morgen auf ein Drei-Monats-Tief zum Dollar gesunken. Ein steigender
Dollarkurs macht den Kauf von Öl teuer. Öl wird an den Märkten in Dollar
gehandelt. Insgesamt sind die Fundamentaldaten laut Commerzbank weiterhin
schwach für den Ölmarkt.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
unterdessen kräftig gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom
Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 72,17 Dollar. Das
waren 1,33 Dollar mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis
täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./js/stw

Quelle: dpa-AFX

Gewinnmitnahmen belasten in ruhigem Handel

News - 17.12.09 17:57

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinnmitnahmen belasten in ruhigem Handel

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gewinnmitnahmen haben dem deutschen Aktienmarkt am
Donnerstag Abschläge eingebracht. Durchwachsene US-Konjunkturdaten gaben den
Kursen ebenfalls keine positiven Impulse. Der Leitindex Dax , der vortags noch
auf ein neues Jahreshoch gestiegen war, schloss um 1,00 Prozent schwächer bei
5.844,44 Punkten. Ähnliches galt für den TecDax : Der Index für
Technologiewerte beendete den Tag mit Verlusten von 0,86 Prozent bei 815,75
Zählern. Besser schlug sich der MDax der mittelgroßen Werte, der am Mittwoch
keinen neuen Rekordstand hatte markieren können, mit moderateren Verlusten von
0,33 Prozent auf 7.404,38 Punkte.

'Es war ein langweiliger Tag mit so gut wie keinen Nachrichten', resümierte
Analyst Christoph Schmidt von der N.M.F. AG. Der Dax halte sich gegenüber dem
US-Markt aber 'ganz wacker'. Nach dem großen Verfallstermin am Freitag dürfte
das Handelsgeschehen indes noch weiter abflachen. Händler Udo Becker von der
Münchener Privatbank Merck Finck sprach von einer normalen, kleinen
Konsolidierung nach der jüngsten Rekordjagd. Er rechne aber mit Blick auf das
Jahresende mit weiter steigenden Kursen.

Banktitel mussten nach den deutlichen Gewinnen vom Vortag wieder Abschläge
hinnehmen. So sackten die Papiere der Commerzbank am Dax-Ende um 4,26 Prozent
auf 6,075 Euro ab, und Titel der Deutschen Bank gaben um 2,30 Prozent auf
51,000 Euro nach. Börsianer verwiesen zudem auf eine ganze Reihe von
Belastungsfaktoren. So legte die US-Regierung den geplanten Verkauf ihrer
Citigroup-Anteile wegen des niedrigen Aktienkurses vorerst auf Eis, und
die im Baseler Komitee zusammengeschlossenen weltweiten Regulierer verständigten
sich darauf, dass von Ende 2012 an strengere Kapitalregeln für die Branche
gelten.

Bei der Deutschen Bank lösten zusätzlich Berichte über ein mögliches Interesse
an der RBS-Tochter RBS Sempra Sorgen um eine mögliche Kapitalerhöhung aus.
Dagegen nahm die jüngste Datenaffäre ein glimpfliches Ende für Deutschlands
führendes Geldhaus. 'Wir haben kein systematisches Fehlverhalten feststellen
können', sagte ein Sprecher der Finanzaufsicht Bafin auf Anfrage.

Die Aktionäre von Infineon mussten ein Minus von 3,51 Prozent auf 3,440 Euro
verkraften. Thomas Nagel, Technischer Analyst und Aktienhändler bei Equinet,
verwies als Belastung auf das negative Chartbild. Trotz der deutlichen
Kursgewinne in den vergangenen zwei Tagen hätten es die Papiere des
Chipherstellers nicht geschafft, den Höchststand vom 17. November 2009 bei 3,565
Euro zu überwinden. Titel der Deutschen Post fielen nach einem enttäuschenden
Ausblick des US-Branchenkollegen Fedex um 1,83 Prozent auf 13,415 Euro. Der
Logistiker hatte mit seiner Prognose für den Gewinn je Aktie im kommenden
Quartal die Erwartungen verfehlt.

Hingegen stiegen die Papiere von EADS im MDax um 1,83 Prozent auf 12,83 Euro.
Die Analysten von Bernstein hatten die Titel des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns
von 'Market Perform' auf 'Outperform' hochgestuft. Der Markt für
Verkehrsflugzeuge dürfte seinen Tiefstpunkt erreicht haben, lautete die
Begründung. Im TecDax konnten nur einige Aktien Gewinne verbuchen. Unter diesen
wenigen Favoriten legten die Papiere von Wirecard um 0,75 Prozent auf 9,38 Euro
zu. Der Zahlungsabwickler übernimmt den Branchenkollegen E-Credit Plus in
Singapur. Der Zukauf dürfte die Wettbewerbsposition von Wirecard im
asiatisch-pazifischen Raum stärken, kommentierte Analystin Heike Pauls von der
Commerzbank./gl/stw

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

Quelle: dpa-AFX

Harte Konkurrenz: Pharmakonzerne verlieren Milliarden

News - 13.12.09 11:57

Harte Konkurrenz: Pharmakonzerne verlieren Milliarden

Den Arzneimittelherstellern stehen schwere Jahre ins Haus: Dutzende Patente von milliardenschweren Medikamenten laufen 2010 ab - Billigprodukte überschwemmen den Markt. Sogar das umsatzstärkste Präparat der Welt ist betroffen.


Für die großen Arzneimittelhersteller brechen im kommenden Jahr härtere Zeiten an. Da die Patente vieler Milliardenmedikamente ablaufen, müssen sich die Konzerne auf verstärkte Konkurrenz durch billigere Nachahmer-Produkte einstellen. Deshalb drohen der Pharmabranche, die bislang von Belastungen durch die Wirtschaftskrise weitgehend verschont blieb, massive Umsatzausfälle. Experten von IMS Health erwarten, dass in den nächsten fünf Jahren Medikamente mit einem Umsatzvolumen von fast 140 Mrd. $ ihren Patentschutz verlieren.


Nicht allen Firmen wird es gelingen, diese Einbrüche durch Arzneineuheiten aus den eigenen Labors auszugleichen. Deshalb rechnen Experten damit, dass der weltweite Pharmamarkt in den nächsten Jahren nur noch vier bis sieben Prozent pro Jahr zulegen wird. Boomjahre mit prozentual zweistelligen Marktzuwächsen wie noch 1999 bis 2001 wird es damit vorerst nicht mehr geben.


Zu den vom Patentausfall betroffenen Präparaten gehört das weltweit umsatzstärkste Medikament Lipitor von Pfizer, das es 2008 auf mehr als 12 Mrd. $ Umsatz brachte. Der US-Patentschutz für den Cholesterinsenker endet 2011. Den Blutverdünner Plavix von Sanofi-Aventis und Bristol-Myers Squibb erwischt es ebenfalls 2011. Schon im kommenden Jahr sind voraussichtlich das Krebsmittel Taxotere von Sanofi-Aventis und das Asthma-Mittel Advair von GlaxoSmithKline an der Reihe. Alle diese Präparate sind Medikamente mit mehreren Milliarden an Umsatz pro Jahr. In Märkten wie den USA büßen Arzneimittel nach Patentablauf binnen weniger Monate bis zu 80 Prozent ihres Umsatzes ein.


Nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch sind die drei US-Konzerne Pfizer, Eli Lilly und Bristol-Myers Squibb in den nächsten Jahren am stärksten von Patentausfällen betroffen. Zum Teil sind bis zu einem Drittel der Jahresumsätze durch Konkurrenz billigerer Nachahmer bedroht. Deutsche Firmen kommen dagegen vergleichsweise gut weg. Boehringer Ingelheim rechnet 2010 zwar mit Generika-Konkurrenz beim Prostata-Präparat Flomax und dem Parkinson-Mittel Sifrol, hat jedoch neue Medikamente mit hohem Umsatzpotential in der Hinterhand. Bei Deutschlands größtem Arzneimittelhersteller Bayer stehen laut Konzernchef Werner Wenning bis 2012 keine großen Patentausfälle an.


Beim Nachschub an neuen Medikamenten steht es um die Branche allerdings nicht mehr ganz so schlecht wie noch vor zwei Jahren, wie Zulassungstrends in den USA zeigen. Die Ratingagentur Fitch weist darauf hin, dass in diesem Jahr bis November 26 neue Wirkstoffe von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassen wurden und damit bereits zwei Substanzen mehr als im Gesamtjahr 2008. Damit zeigt der Trend wieder nach oben, nachdem 2007 mit nur 18 US-Zulassungen ein 25-Jahres-Tief markiert wurde.


Nach Einschätzung der Ratingexperten hat Europas größter Pharmakonzern GlaxoSmithKline mit seinem Bestand an Wirkstoffen in der späten Entwicklungsphase die besten Chancen auf Zulassungen in den USA und in Europa im nächsten Jahr. Demnach befinden sich derzeit sieben Substanzen und Impfstoffe der Briten in Europa oder in den USA bei den Zulassungsbehörden im Prüfverfahren. Bei der britisch-schwedischen AstraZeneca seien es fünf, beim Schweizer Novartis-Konzern vier Substanzen. Bayer schneidet in der Fitch-Statistik mit drei Präparaten gut ab und liegt damit vor US-Konzernen wie Bristol-Myers, Abbott Laboratories oder Amgen.

Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

Konsequenzen aus der Krise: Zerschlagt die Megabanken

News - 13.12.09 09:00

Konsequenzen aus der Krise: Zerschlagt die Megabanken

Um die nächste Finanzkrise zu verhindern, müssen alle Staaten die Regulierung ihrer Banken verschärfen. Doch das allein reicht nicht: Sehr große Institute müssen aufgespalten werden.


Joseph Stiglitz ist Professor an der Columbia University, New York. Er erhielt 2001 den Nobelpreis für Ökonomie.


Es ist eine erbitterte globale Kontroverse im Gange: Welche Regulierungsschritte sind erforderlich, um dafür zu sorgen, dass nicht in ein paar Jahren eine neue Finanzkrise ausbricht? Der Chef der Bank of England, Mervyn King, hat Beschränkungen bei der Art von Geschäften befürwortet, die Megabanken tätigen dürfen. Der britische Premierminister Gordon Brown widerspricht: Northern Rock, die erste britische Bank, die umfiel und Kosten in Höhe von 50 Mrd. $ verursachte, habe schließlich ganz alltägliche Hypotheken vergeben.


Browns Beobachtung legt nahe, dass solche Beschränkungen nicht garantieren, dass es keine weitere Krise gibt; King jedoch hat recht, wenn er verlangt, dass Banken, die zu groß zum Scheitern sind, an die kurze Leine genommen werden müssen. Die USA haben allein dieses Jahr 106 kleinere Banken bankrottgehen lassen - zu geringen Kosten für den Staat. In den meisten Ländern sind die Großbanken für den Großteil der dem Steuerzahler entstandenen Kosten verantwortlich: Megabanken verursachen Megakosten.


Die Krise ist ein Ergebnis mindestens acht klar unterscheidbarer, aber zusammenhängender Versäumnisse:


- Banken, die zu groß sind, um sie scheitern zu lassen, sind Fehlanreize am Werk: Wenn sie zocken und damit Erfolg haben, stecken sie das Geld ein; wenn sie scheitern, zahlt der Steuerzahler.


- Die Finanzinstitute sind zu stark vernetzt, um sie scheitern zu lassen; der Teil von AIG, der die US-Steuerzahler 180 Mrd. $ gekostet hat, war relativ klein.


- Selbst wenn die einzelnen Banken klein sind: Falls sie - weil sie dieselben Modelle nutzen - ein korreliertes Verhalten an den Tag legen, kann dies systemische Risiken befeuern.




- Die Anreizstrukturen bei den Banken belohnen kurzfristiges Handeln und die Übernahme übertriebener Risiken.


- Bei der Beurteilung ihrer eigenen Risiken lassen die Banken externe Faktoren, die sie (oder ihr Scheitern) anderen aufbürden, unberücksichtigt - ein Grund dafür, dass wir Regulierung brauchen.


- Die Banken haben bei der Risikobewertung schlechte Arbeit geleistet - die von ihnen verwendeten Modelle hatten schwere Fehler.


- Die Anleger, die sich scheinbar noch weniger über die Risiken einer exzessiven Verschuldung im Klaren waren als die Banken, setzten diese enorm unter Druck, übertriebene Risiken einzugehen.


- Die Aufsichtsbehörden, die all dies eigentlich verstehen und systemische Risiken auslösende Handlungen verhindern sollten, haben versagt. Auch bei ihnen gab es fehlerhafte Modelle und Fehlanreize; und viel zu viele ließen sich von denen vereinnahmen, die sie eigentlich regulieren sollten.


Wenn wir mehr Vertrauen in unsere Regulierer und Aufseher haben könnten, könnten wir all die anderen Probleme ein bisschen entspannter betrachten. Doch Regulierung und Aufsicht sind fehlbar, und deshalb müssen wir das Problem von allen Seiten angehen.


Natürlich, Regulierung kostet Geld. Doch die Kosten einer unzureichenden Regulierungsstruktur sind enorm. Die Nutzen einer verstärkten Regulierung überwiegen die erhöhten Kosten bei Weitem.


King hat recht: Banken, die zu groß sind, um sie scheitern zu lassen, sind zu groß, um zu existieren. Und falls sie doch bestehen bleiben, dann im Rahmen eines sogenannten Versorgermodells, also streng reguliert.


Insbesondere führt es zu Verzerrungen auf den Finanzmärkten, wenn man zulässt, dass solche Banken weiter im Eigenhandel tätig sind. Warum sollte man ihnen das Zocken gestatten, wenn für ihre Verluste der Steuerzahler bürgt? Einige Großbanken sind inzwischen (entweder auf eigene Rechnung oder im Kundennamen) in ausreichend großem Umfang am Handel beteiligt, dass sie de facto denselben unfairen Vorteil dabei haben wie jemand, der Insidergeschäfte tätigt. Dies mag ihnen höhere Gewinne eintragen, aber auf Kosten anderer. Das sind verzerrte Wettbewerbsbedingungen, die kleinere Akteure zunehmend benachteiligen.


Das Einzige, worüber sich Ökonomen heute einig sind, ist die Wichtigkeit von Anreizen. Die Bankvorstände wurden für höhere Renditen belohnt - egal, ob diese ein Ergebnis besserer Leistungen oder bloß größerer Risiken waren. Entweder haben die Banker also ihre Aktionäre und Anleger betrogen oder die Beschaffenheit von Risiko und Belohnung nicht verstanden. Vielleicht beides. So oder so ist es entmutigend.


Angesichts des mangelnden Risikoverständnisses der Anleger und der Mängel bei der Corporate Governance hatten die Banker einen Anreiz, es zu unterlassen, gute Anreizstrukturen zu entwerfen. Es ist lebenswichtig, solche Fehler zu korrigieren - auf der Ebene des Unternehmens und der Manager.


Also muss man Institute, die zu wichtig sind, um sie scheitern zu lassen (oder aufzulösen), aufspalten. Wo dies nicht geht, muss man ihr Tun streng begrenzen und ihnen höhere Steuern und Kapitalanforderungen auferlegen, um Chancengleichheit herzustellen.


Aufspaltung und strengere Regulierung sind keine Fragen von Schwarz und Weiß: Je stärker wir die Größe beschränken, desto entspannter können wir in Bezug auf die Einzelheiten der Regulierung sein. Dies muss von verschiedenen Seiten her geschehen: durch Sondersteuern, erhöhte Kapitalanforderungen, eine strengere Aufsicht und Grenzen bei der Größe und Risikoübernahme.


Dieser Ansatz wird Krisen nicht verhindern. Aber er macht sie weniger wahrscheinlich - und weniger teuer, wenn sie denn eintreten.


Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND

Aktien Osteuropa Schluss: Verluste - Dubai, Griechenland belasten

News - 08.12.09 18:52

Aktien Osteuropa Schluss: Verluste - Dubai, Griechenland belasten

WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST (dpa-AFX/APA) - Die osteuropäischen Aktienmärkte sind am
Dienstag erneut mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Marktteilnehmern nannten
die Herabstufung des Kreditratings von Griechenland durch die Ratingagentur
Fitch als Stimmungsdämpfer. Zudem gab es neue Sorgen über eine mögliche
Kreditkrise in Dubai, nachdem die Tochterfirma Nakheel des Staatskonzerns Dubai
World im ersten Geschäftshalbjahr einen massiven Verlust eingefahren hatte.

KURSRUTSCH AN DER BUDAPESTER BÖRSE

Der Budapester Aktienmarkt beendete die Sitzung mit massiven Verlusten und
präsentierte sich damit noch viel schwächer als das europäische Umfeld. Der BUX
stürzte um 3,15 Prozent auf 20.535,42 Zähler ab. Verstärkt wurde die
Abwärtstendenz des Budapester Leitindex durch das starke Absacken der zwei
größten Indexschwergewichte MOL und OTP. Magyar Olay es Gazipari (Mol)
rasselten um 4,2 Prozent auf 15.575 Forint nach unten. Die Staatsanwaltschaft in
Kroatien gab bekannt, eine Untersuchung des Verkaufs eines Anteils an der INA an
die MOL zu starten. OTP-Aktien zeigten sich von der überraschend gefallenen
Industrieproduktion in Deutschland belastet und stürzten um 4,35 Prozent auf
5.353 Forint ab. Deutschland ist für Ungarn der größte Exportmarkt.

WARSCHAUER BÖRSE IM MINUS

In Warschau verabschiedete sich der WIG-20 mit einem Abschlag von 2,33 Prozent
auf 2.374,70 Zählern aus dem Handel. Der breiter gefasste WIG-Index gab um 1,79
Prozent auf 39.906,64 Punkte nach. KGHM Polska Miedz gaben 1,0 Prozent auf
107,8 Zloty ab. Die Papiere des Kupferförderers wurden durch fallende
Kupferpreise nach unten gezogen. Ebenso wirkte die gefallene Industrieproduktion
in Deutschland auf den Rohstoffwert besonders nachteilig. PGNiG stürzten um 3,7
Prozent auf 3,66 Zloty ab. Der Gaskonzern stimmte zu die Frist zur
Schuldenrückzahlung durch den Düngemittelhersteller Chemiczne Police zu
verlängern. Es handelt sich dabei um Schulden im Ausmaß von 134 Mio. Zloty plus
Zinsen, die nun Ende Juni 2010 zurückzuzahlen seien.

PRAGER BÖRSE SCHLIESST MIT VERLUSTEN

An der Prager Börse sackte der Leitindex PX um 1,67 Prozent auf 1.120,6 Punkte
ab. Trotz eines positiven Analystenkommentars büßten Ceske Energeticke Zavody
(CEZ) -Papiere um 2,65 Prozent auf 845,00 Kronen ein. Der Versorger wurde von
der Macquarie Group von 'Neutral' auf 'Outperform' hochgestuft. Größter
Tagesgewinner waren die Aktien des Immobilienentwicklers ECM mit einem kleinen
Plus von 0,54 Prozent auf 316,00 Kronen. Tagesverlierer waren hingegen mit
massiven Verlusten von 4,33 Prozent auf 453,00 Kronen die Papiere des
Fernsehstationen-Betreibers CETV. Die Finanzwerte tendierten leichter, wobei es
Komercni Banka mit minus 1,81 Prozent auf 3.800,00 Kronen am stärksten
erwischte. Erste Group gaben dagegen nur 0,46 Prozent auf 736,50 Kronen ab.
Vienna Insurance Groupx (VIG) büßten ebenfalls nur minimale 0,26 Prozent auf
914,90 Kronen ein./APA/rum/she

Quelle: dpa-AFX

Ölpreise fallen weiter - festerer Dollar belastet

News - 08.12.09 18:28

Ölpreise fallen weiter - festerer Dollar belastet

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gefallen.
Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur
Auslieferung im Januar kostete am Abend 72,87 US-Dollar, das waren 1,06 Dollar
weniger als zum Handelsschluss am Montag. Der Preis für ein Barrel der
Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Januar fiel um 91 Cent auf 75,52 Dollar.

Die Erholung des Dollar habe den Ölpreis unter Druck gesetzt, sagten Händler.
'Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Griechenland sowie enttäuschende
Konjunkturdaten aus Deutschland haben den Euro belastet', sagte Devisenexperte
Michael Burckhart von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Zudem hätten
auch die schwachen Aktienmärkte den Ölpreis belastet, hieß es.

Die Schwäche beim Ölpreis konzentriert sich laut Commerzbank in erster Linie auf
WTI. Brent-Öl kostet inzwischen fast drei Dollar je Barrel mehr als WTI. Das sei
der größte Preisaufschlag seit August und vor allem das Ergebnis der hohen
Lagerbestände in Cushing, dem Haupthandelspunkt von WTI. Der niedrige Preis
könnte laut Commerzbank aber auch teilweise auf den drohenden Verlust von WTI
als dominierende Benchmark für den weltweiten Ölhandel zurückzuführen sein.

Der Opec-Korbpreis wurde wegen eines Feiertages in Österreich nicht
ermittelt./jha/she

Quelle: dpa-AFX

Übernahme-Poker der ATX-Unternehmen

News - 04.12.09 12:22

APA ots news: Übernahme-Poker der ATX-Unternehmen ist zentrales Thema - GRAFIK

Innsbruck/Wien (APA-ots) - Die APA-Töchter APA-OTS und MediaWatch
analysieren im Service 'Medien-ATX' monatlich die Präsenz der
ATX-Unternehmen in den führenden Wirtschaftstageszeitungen
Deutschlands und der Schweiz. Die klare Nummer eins im
Präsenz-Ranking der ATX-Unternehmen im November 2009 ist die STRABAG.

Im November 2009 erzielt die STRABAG SE mit 79 Nennungen die
deutlich höchste Präsenz unter den ATX-Unternehmen. Dazu führen die
gescheiterte Übernahme des Schweizer Baukonzerns Implenia sowie der
für 2010 angekündigte Rückkauf des 25-Prozent-Anteils an der STRABAG
durch Oleg Deripaska. Weiters will die Moskauer Stadtverwaltung
aufgrund des Einsturzes einer im Bau befindlichen Tiefgarage der
STRABAG ihre Lizenz für die russische Konzerntochter entziehen.
An der zweiten Position befindet sich die Voestalpine mit 36
Nennungen, die im Zusammenhang mit der beantragten Staatshilfe in
Deutschland, dem überraschenden Quartalsergebnis und einem 20
Millionen Euro-Investment in ein eigenes Museum aufhorchen lässt.
An der dritten Stelle positioniert sich mit 32 Nennungen die OMV, bei
der es zu einem Strategieschwenk kommt - sie will ihren Schwerpunkt
auf die Erschließung und Produktion von Öl und Gas verlagern,
obgleich der Ölpreisverfall zu einem Rückgang des Betriebsergebnisses
führt. Die Berichterstattung über die OMV wird von der Absage der
Übernahme des türkischen Tankstellenbetreibers Petrol Ofisi
dominiert. Weiters wird die Warnung der OMV vor der Schließung von
Raffinerien aufgrund von verbrauchsarmen Autos und verstärkter
Konkurrenz aus Asien thematisiert.

Die geplanten Übernahmen von Implenia durch die STRABAG sowie des
türkischen Tankstellenbetreibers Petrol Ofisi durch die OMV
scheitern, was sich in den Top-Themenbereichen Internationalisierung
(86 Aussagen) und Mergers & Acquisitions (68 Aussagen) niederschlägt.
Der überraschende Gewinn im 2. Quartal bei Voestalpine sowie der
Gewinnrückgang bei Raiffeisen aufgrund des Osteuropa-Engagements und
der Rückgange bei OMV aufgrund der niedrigen Ölpreise und
Raffineriemargen sind hauptverantwortlich für die 61 Aussagen zum
Thema Betriebswirtschaftliche Performance.

Ereignis-Faktoren zu den Top-3 Themen STRABAG:

Die meisten Aussagen verzeichnet die STRABAG im Bereich Mergers &
Acquisitions (53 Aussagen). Oleg Deripaska wird erst 2010 seinen
25-Prozent-Anteil an der STRABAG zurückkaufen und die Übernahme des
Schweizer Baukonzerns Implenia scheitert trotz langer Verhandlungen.
Diese gescheiterte Übernahme wird auch im Bereich
Internationalisierung (33 Aussagen) thematisiert. Das Engagement der
STRABAG in Russland wird von dem Einsturz einer im Bau befindlichen
Tiefgarage, der ein Todesopfer fordert, überschattet. Die
Stadtverwaltung von Moskau will dem Unternehmen die Lizenz der
russischen Konzerntochter entziehen.

Der Bereich Management Issues umfasst unter anderem die
Positionierung von Hannes Truntschnig als Aufsichtsratsvorsitzender
der Strabag Property and Facility Services sowie das Vorhaben der
STRABAG, bei erfolgreicher Übernahme von Implenia dem Unternehmen die
Schweizer Aktivitäten zu übertragen.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA OTS die Präsenz der
ATX-Unternehmen in der Berichterstattung internationaler
Wirtschaftszeitungen. Der Medien-ATX wird jeden Monatsbeginn
aktualisiert und ist über http://www.ots.at kostenlos abrufbar.

Grafik(en) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original
Grafik Service, sowie im OTS Grafikarchiv unter http://grafik.ots.at

Rückfragehinweis:

MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH.
Hannes Vorhofer
Geschäftsführer
Tel.: +43 512 588 959-0
E-Mail: mediawatch@apa.at
http://www.apa-mediawatch.at

APA - Austria Presse Agentur
Barbara Rauchwarter
Unternehmenssprecherin
Leitung Marketing & Kommunikation
Tel.: +43/1/360 60-5700
E-Mail: barbara.rauchwarter@apa.at
http://www.apa.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0167 2009-12-04/12:16

Quelle: dpa-AFX

Milliardenkredit für chinesischen Autobauer BAIC

News - 04.12.09 12:21


PEKING (dpa-AFX) - Der chinesische Autobauer BAIC bekommt einen Milliardenkredit
von der Bank of China. Insgesamt handele es sich um 20 Milliarden Yuan (rund 1,9
Mrd Euro), teilte die Pekinger Bank am Freitag mit. Die Kreditlinie sei dazu
gedacht, 'die Entwicklung von BAIC zu unterstützen'. Der Autobauer Automotive
Industrie Holding Corp (BAIC) soll zu den Interessenten des schwer
angeschlagenen schwedische Autoherstellers Saab gehören. Saab hatte gerade vom
US- Mutterkonzern General Motors (GM) eine letzte Frist von 30 Tagen zum
Überleben erhalten. BAIC äußerte sich nicht zur Verwendung des Kredits.

BAIC war als Finanzier auch an einem in letzter Minute gescheiterten
Übernahmeversuch durch die kleine schwedische Sportwagenfirma Koenigsegg
beteiligt. Im Falle einer Übernahme dürfte die komplette Produktion ins Reich
der Mitte verlagert werden. Bei Saab arbeiten noch 3.400 Menschen./bs/tst/DP/stw

Quelle: dpa-AFX

Solarhybrid AG: Wachstum der Photovoltaik-Unit

News - 04.12.09 12:04

DGAP-News: Solarhybrid AG (deutsch)

solarhybrid AG: Wachstum der Photovoltaik-Unit
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solarhybrid AG: Wachstum der Photovoltaik-Unit

Solarhybrid ab sofort 'Offizieller Distributionspartner von Suntech'

Brilon, 4. Dezember 2009: Die im Open Market der Frankfurter
Wertpapierbörse notierte solarhybrid AG ( ISIN: DE000A0LR456 ) kann einen
weiteren Erfolg vermelden. Ab sofort ist solarhybrid offizieller
Distributionspartner von Suntech Power. Suntech Power zählt weltweit zu den
führenden Herstellern kristalliner Photovoltaik-Module.

Suntech Power hat die strategische Ausrichtung der Photovoltaik-Unit von
solarhybrid überzeugt. Die Unit gliedert sich in die Bereiche
Handel/Distribution und Projektgeschäft. Beide Bereiche werden durch
Vertriebskooperationen mit einem sehr guten Zugang zum Endkunden
unterstützt. Das Suntech Power-Kontingent wird zu gleichen Teilen in das
Projekt- und Distributionsgeschäft von solarhybrid fließen.

Neben der guten Grundlage von über 600 Fachhandelspartnern beeindruckte
solarhybrid mit den eingegangenen Vertriebskooperationen wie bspw. mit der
LVM Versicherung. Die LVM-Geschäftsstellen sind mit entsprechender
Angebotssoftware ausgestattet und sorgen somit für einen professionellen
Erstkontakt von potentiellen Kunden. Die Kontakte werden an die
Fachhandelspartner übergeben und generieren Zusatzumsatz. Somit wird das
Distributionsgeschäft unterstützt.

Im Projektgeschäft betreut solarhybrid Anlagengrößen bis zum zweistelligen
MW-Bereich.

Die solarhybrid AG hat sich mit Suntech Power bewusst für die Nummer Eins
unter den chinesischen Photovoltaik-Herstellern entschieden. Die
Positionierung von Suntech Power, das zu erwartende Wachstum und die
herausragende Qualität der Photovoltaik-Module waren für solarhybrid
ausschlaggebend. Mit der neuen Schlüsselpartnerschaft rundet solarhybrid
die Kundenbetreuung in der Photovoltaik-Unit ab und stärkt die
Zuverlässigkeit als Lieferant hochwertiger Photovoltaik-Produkte. Außerdem
offeriert solarhybrid weiterhin Photovoltaik-Module der Hersteller
Solar-Fabrik, First Solar, Mitsubishi Electric und Wechselrichter von SMA
und Fronius.

Nachdem sich die solarhybrid AG als Hersteller innovativer Solarthermie mit
Direktvertrieb über Fachhandelspartner bereits etabliert hat, hat das
Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 ihre Photovoltaik-Unit mit den
Standbeinen Distribution und Projektgeschäft, die beide durch die
Vertriebskooperationen befruchtet werden, stark ausgebaut. Die
Partnerschaft mit Suntech Power trägt zum weiteren Wachstum der
Photovoltaik-Unit des Unternehmens bei. Das Geschäft wird ab Januar im
neuen Zentrallager am Standort Markranstädt / Leipzig abgewickelt. So
profitieren solarhybrid Kunden von planbaren und zuverlässigen
Lieferbedingungen.


Kontakt:

Tom Schröder
Vorstand/CEO
solarhybrid AG
T: +49 29 61 / 9 66 46-10
ts@solarhybrid.ag

Susan Hoffmeister
Investor Relations:
T: +49 (0)2961 - 966 46 - 0
ir@solarhybrid.ag

04.12.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP. Medienarchiv unter
www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de


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Quelle: dpa-AFX

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